Ruby-Erfinder arbeitet an Ruby für Mobilentwicklung

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Der Erfinder der Programmiersprache Ruby, Yukihiro "Matz" Matsumoto, arbeitet derzeit an einem Dialekt der Sprache, der für Kleingeräte ausgelegt ist. Das hat er in einem Interview mit der US-amerikanischen Newssite InfoWorld preisgegeben. Matsumoto will offenbar Anfang des nächsten Jahres mit einer Untermenge der Skriptsprache an die Öffentlichkeit treten. Im Hinterkopf hat er vor allem die Entwicklung für mobile Geräte. Was sich in der mobilen Variante von Ruby ändern wird, darüber hat Matsumoto keine Details verlautbart.

Die kürzlich in einer Preview vorgestellte Ruby-Version 1.9.3 bezeichnete der Sprachschöpfer als eine Art Bugfix-Release, das sich stabiler, schneller und betriebssicherer als die derzeit aktuelle Version verhalte. Nach der Veröffentlichung von Ruby 1.9.3 werden laut Matsumoto die Sprachprogrammierer die Arbeit an Ruby 2.0 beginnen, ohne dass er genauere Angaben darüber gemacht hat, was in der Sprachversion zu finden sein wird. Als Vorteile von Ruby gegenüber derzeit aufstrebenden Sprachen wie JavaScript, Scala, Python und Groovy hebt Matsumoto in dem Interview Cloud-Plattformen wie Heroku, für die er seit wenigen Monaten arbeitet, das Webframework Ruby on Rails und das offizielle Paketsystem für die Sprache RubyGems hervor. (ane)

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