RubyMine 2017.2 erweitert die Docker-Anbindung

Die Entwicklungsumgebung für Ruby kann direkt Docker Compose verwenden und Anwendungen innerhalb von Containern debuggen. Außerdem gibt es einige Neuerungen für JavaScript und TypeScript.

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RubyMine 2017.2 erweitert die Docker-Anbindung
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Der tschechische Toolhersteller JetBrains hat nach IntelliJ IDEA und WebStorm nun auch RubyMine in der Version 2017.2 veröffentlicht. Zu den Neuerungen der IDE für Ruby und Rails gehören vor allem erweiterte Funktionen im Zusammenspiel mit Docker. Anwender können dazu Docker Compose über Preferences / Settings | Languages & Frameworks | Ruby SDK and Gems | New remote | Docker Compose als Remote SDK aktivieren. Wenn sie die für das Debugging benötigten Gems in den Build-Prozess integrieren, können sie ihre Ruby- beziehungsweise Rails-Anwendungen innerhalb von Docker-Containern debuggen.

Außerdem hat das Team die in RubyMine 2017.1 eingeführte Anbindung an das statische Analysewerkzeug RuboCup erweitert. Neuerdings kann die IDE gefundene Code Smells auf Wunsch automatisch korrigieren. Der besseren Navigation innerhalb des Codes dienen die von Hänsel und Gretel inspirierten Breadcrumbs, die neben HTML- und XML nun auch Ruby-Strukturen abdecken.

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Die von RuboCup gefundenen Code Smells lassen sich nun automatisch korrigieren.
Die von RuboCup gefundenen Code Smells lassen sich nun automatisch korrigieren. (Bild: JetBrains)

Auch für JavaScript und TypeScript gibt es einige Neuerungen, die wenig überraschend weitgehend mit denen von WebStorm übereinstimmen. Dazu gehören die Stilvorgaben für Leerzeilen und die Gestaltung von Codeblöcken. Über die neue Refactoring-Funktion Move Symbol lassen sich Klassen, globale Funktionen oder Variablen innerhalb von ECMAScript-6-Modulen von einer JavaScript- oder TypeScript-Datei in eine andere überführen.

Hinsichtlich der Versionskontrolle bietet das Menü die neuen Funtkionen Log | Revert und Log | Reword. Letztere benennt eine lokalen Commit Message um, und erstere entspricht git revert. Außerdem lassen sich Commit Messages formatieren, um sie übersichtlicher zu gestalten.

Die vollständige Liste der Neuerungen lässt sich den Veröffentlichungshinweisen entnehmen. (rme)

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