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RubyMine 5.0 öffnet sich mehr für andere Sprachen

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Das fünfte Major Release der Entwicklungsumgebung für Ruby und Rails ist vor allem durch Verbesserungen für die Arbeit mit anderen Sprachen und Plattformen gekennzeichnet. So konnten die Entwickler des tschechischen Softwareunternehmens JetBrains unter anderem eine Debugging-Option für CoffeeScript ergänzen.

Nutzer der RubyMotion Toolchain können mit RubyMine 5 nun bei der Entwicklung von iOS-Apps Syntax Highlighting und Code-Ergänzung nutzen und ihre Anwendungen laufen lassen, testen und debuggen. Weitere Unterstützung steht für Ruby 2.0 zur Verfügung und auch JRuby lässt sich nun kompilieren sowie auf Fehler untersuchen. Sollte Bedarf bestehen, die IDE für andere Sprachen zu nutzen, können Entwickler RubyMine nun durch das Hinzufügen von TextMate Bundles aufrüsten.

Um die Arbeit mit Datenbanken in Apps zu erleichtern, steht ein Edit Tool zum Hinzufügen, Entfernen und Umbenennen von Tabellen, Spalten, Schlüsseln und Indizes zur Verfügung, wobei die Entwicklungsumgebung dann die entsprechenden Änderungen im Code vornehmen soll. Weitere Hilfestellungen bieten das Diff Tool zum Abgleich verschiedener Tabellen oder Datenbanken und der Definition Editor an. Neu ist auch das Dependency Diagram für Gems und, sollte Puppet das Tool der Wahl zur Serververwaltung sein, Syntax Highlighting sowie Code Completion für *.pp-Konfigurationsdateien.

Alle Neuerungen, zu denen auch ein verbessertes Idea Vim Plug-in und Neuerungen bei Sass Stylesheets und der LESS-Unterstützung zählen, lassen sich der "What's New "-Site zur Veröffentlichung entnehmen. Eine RubyMine-Lizenz ist ab 26 Euro erhältlich, Open-Source-Projekte können sich allerdings für eine freie Version bewerben. Eine zeitlich begrenzte Testversion findet sich bei den Downloads auf der RubyMine-Site. (jul)