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Programmiersprachen: Rust fährt die Unterstützung für 32-Bit-Apple-Plattformen zurück

Ab Version 1.42 der Programmiersprache gilt für 32-Bit-Systeme von Apple nur noch eingeschränkter Support – automatisierte Builds entfallen.

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Die Compiler- und Release-Teams hinter der Programmiersprache Rust kündigen an, dass die für 30. Januar 2020 zur Veröffentlichung angepeilte Version 1.41 das letzte Release sein wird, das vollständigen Support für alle Apple-Plattformen bieten wird. Ab Rust 1.42 müssen sich Entwickler darauf einstellen, dass die Unterstützung für 32-Bit-Systeme – sowohl macOS wie auch iOS – auf Stufe 3 zurückgefahren wird. Updates der Sprache stehen dann nicht mehr zum Download via rustup zur Verfügung, automatisierte Builds entfallen.

Die Rust-Macher begründen die Entscheidung mit einer sinnvollen Fokussierung ihrer Ressourcen, nachdem Apple ja bereits die Unterstützung für 32-Bit-Binaries in macOS 10.15 und iOS 11 hat wegfallen lassen. Seit Version 10 der IDE Xcode lassen sich zudem keine 32-Bit-Programme oder Apps mehr cross-kompilieren. Rust-Entwickler, die dennoch weiterhin 32-Bit-Anwendungen für die Apple-Plattformen i686-apple-darwin, armv7-apple-ios, armv7s-apple-ios oder i386-apple-ios bereitstellen wollen, müssen ihre Builds der Standard-Library für die Cross-Kompilierung künftig manuell erstellen. Build-Fehler, Bugs oder auch fehlende Funktionen sind dabei jedoch nicht auszuschließen.

Für Rust 1.41 verspricht das Team kritische Bugfixes und Security-Patches mindestens bis zur Veröffentlichung des nächsten Stable Release am 12. März 2020. Darüber hinaus wird Version 1.41 einschließlich Unterstützung für die oben gelisteten Apple-Plattformen weiterhin zum Download zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zu den für Rust 1.42 geplanten Veränderungen finden sich im Blogbeitrag. (map)