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SAP und Microsoft kooperieren beim Internet der Dinge

Die im Februar angekündigte Partnerschaft trägt nun erste Früchte in Form einer Anbindung von SAP Leonardo an Microsoft Azure.

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Microsoft und SAP haben die allgemeine der Verfügbarkeit Integration von SAP Leonardo IoT mit Azure IoT Hub verkündet. Kunden sollen damit die Daten von IoT-Sensoren und anderen Endgeräten im Internet der Dinge in die Business-Anwendungen von SAP übertragen und dort verarbeiten können. Im Rahmen des Mobile World Congress hatten beide Unternehmen bereits die geplante Integration angekündigt, seinerzeit jedoch noch ohne festen Fahrplan.

Konkret können Kunden aus der Microsoft Cloud auf die Angebote Azure IoT Hub und Azure IoT Edge zugreifen. Ersteres ist eine zentrale Stelle zum Verwalten der IoT-Endgeräte. Letzteres dient dem Bereitstellen von containerisierten Diensten auf den Endgeräten. Auf die Weise lassen sich Daten direkt am Edge verarbeiten und auswerten beziehungsweise für die Weiterverarbeitung in der Cloud vorbereiten.

Die Integration zielt sowohl auf Edge Computing als auch die Anbindung an SAP-Businesssoftware.

(Bild: Microsoft)

Durch die Integration mit SAP Leonardo lassen sich die im Internet der Dinge anfallenden Daten schließlich direkt in Geschäftsanwendungen wie SAP S/4HANA, CRM C/4HANA, Ariba, SuccessFactors und andere SAP-Produkte einbinden.

Dass die Veröffentlichung kurz nach dem 500. Todestag von Leonardo da Vinci erfolgt, dürfte wohl ein Zufall sein. Der Produktname Leonardo ist jedoch eine Hommage an den Künstler und Ingenieur, wie unter anderem in einem SAP-Blogbeitrag vom April letzten Jahres erkennbar ist. SAP hatte in den letzten Jahren die Leonardo-Plattform, die technisch auf SAP HANA aufsetzt, kontinuierlich ausgebaut und dabei mit Leonardo Bridge und Leonardo IoT Edge Angebote für das Internet der Dinge integriert.

Weitere Details zur Kooperation von Microsoft und SAP lassen sich dem Azure-Blog entnehmen. (rme)