Menü
Developer

SOA Innovation Lab stellt Referenzmodell für Smart Services vor

Mit dem Referenzmodell sollen Unternehmen prüfen können, ob und wie smart ein IT-Service ist sowie Smart Services miteinander vergleichen.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen
SOA Innovation Lab stellt Referenzmodell für Smart Services vor

Die 2007 gegründete Unternehmensinitiative SOA Innovation Lab hat ein Referenzmodell für sogenannte Smart Services entwickelt. Mit ihm sollen Unternehmen relativ einfach feststellen können, wie "smart" ein Service tatsächlich ist. Außerdem erleichtert das Modell durch die Vergleichbarkeit wohl die Auswahl von Smart Services. Das Referenzmodell wird im Whitepaper "A Conceptual Reference Model for Smart Services" beschrieben, das zum kostenlosen Download auf der Website des SOA Innovation Lab bereitsteht.

Die Untersuchung geht der Frage nach, was einen Service eigentlich smart macht. Der Definition zufolge ist ein Smart Service ein "digitalisiert nutzbarer Service, der zumindest eine der folgenden vier Eigenschaften aufweist: selbstständige Interaktivität (Agentenfähigkeit), Lernfähigkeit, Kontextbezogenheit, Selbstbeschreibung. Vervollständigt wird die Definition von "smart" durch funktionale und nichtfunktionale Aspekte, in denen sich die Eigenschaften niederschlagen müssen. Zu den nichtfunktionalen Aspekten zählen unter anderem Security, Softwareentwicklung und Rechtsfragen. Ergänzt um eine "Level" genannte Skalierung lässt sich das nunmehr dreidimensionale Gesamtmodell als Quader visualisieren.

Dreidimensionales Servicemodell

Neben der Definition smarter Services wartet die Studie mit einem Use Case auf. Zusätzlich werden die Auswirkungen smarter Services auf die Unternehmens-IT berücksichtigt.

Das SOA Innovation Lab versteht sich als Praxisforum für Unternehmen und Organisationen zu Themen wie SOA, Enterprise Architecture Management und digitaler Business Transformation. Zu seinen Mitgliedern zählen unter anderem BSH Hausgeräte, das Bundesministerium des Innern, Daimler, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, die ERGO Versicherungsgruppe, PostFinance, Bosch, SBB, Volkswagen und Wacker Chemie.

(ane)