Saar-Uni mit neuem Studienschwerpunkt "Eingebettete Systeme"

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Zum kommenden Wintersemester führt die Universität des Saarlandes erstmals den Schwerpunkt "Eingebettete Systeme" im Rahmen des Bachelor-Studiengangs "Computer und Kommunikationstechnik" im Programm. Er soll wichtige Grundlagen vermitteln, die für die Steuerung technischer Systeme notwendig sind. Dabei will die Saar-Uni sich mit der Steuerung technischer Systeme befassende Teile der Informatik mit anderen Ingenieursdisziplinen wie Regelungstechnik, Signalverarbeitung und Elektrotechnik kombinieren.

Wer sich für den Studiengang interessiert, sollte laut der Ankündigung Spaß an Technik und Mathematik haben. Außerdem seien Kreativität und die Fähigkeit zum abstrakten Denken gefragt. Die Universität geht davon aus, dass Absolventen des Studiengangs gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt haben werden, und zieht eine Einschätzung der Marktbeobachter IDC hinzu, nach der der Marktanteil eingebetteter Systeme schon jetzt größer als der traditioneller PCs, Server und Mobiltelefone zusammengenommen sei.

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Neuland im Umfeld eingebetter Systeme betritt die Universität nicht, so gibt es seit über zehn Jahren schon den Sonderforschungsbereich "Automatisches Verifikation und Analyse komplexer Systeme" (AVACS), der sich vorrangig eingebetteten Entwicklungen widmet, die sicherheitskritische Systeme steuern. Dazu gehören beispielsweise Analyseverfahren, mit denen die Forscher etwa die Software des A380 überprüfen können.

Bewerbungsschluss für den nicht zulassungsbeschränkten Studiengang ist der 30. September 2013.

(In eigener Sache: Die Redaktion von heise Developer plant übrigens für Anfang 2014 ein Sonderheft zur Programmierung für eingebettete Systeme und nimmt noch bis 31. August Vorschläge für Artikel entgegen.) (ane)

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