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Serverless: AWS Lambda erhält Support für .NET Core 2.0, C# und Go

Die neue Runtime .NET Core 2.0 AWS Lambda erlaubt die Migration von älterem .NET Frameworks-Code auf den neuesten .NET 2.0 Core. Entwickler können ihre Funktionen für AWS Lambda nun auch in C# schreiben, und außerdem auch in Go.

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Serveless-Framework öffnet sich neuen Providern

Ab sofort können Entwickler für AWS Lambda-Projekte .NET Core 2.0, und damit auch C#, nutzen. Microsoft hat mit dem seit August 2017 verfügbaren .NET Core 2.0 zwar einen großen Schritt in Richtung plattformübergreifender Entwicklung unternommen, dabei aber auf eine ganze Reihe von Klassen aus dem klassischen .NET Framework 4.7 verzichtet. Dennoch eröffnet die jetzt veröffentlichte Runtime .NET Core 2.0 AWS Lambda neue Wege, von älterem .NET Frameworks-Code zu migrieren.

Lambda-Deployment mit Visual Studio 2017

(Bild: Amazon/Microsoft)

Für den Einsatz der neuen Runtime über die Command Line empfiehlt Amazon die Verwendung der Amazon.Lambda.Tools, die jetzt in Version 2.0.0 vorliegen. Im Unterschied zu dotnet publish stellen die Tools unter anderem sicher, dass die erzeugten Package Bundles alle erforderlichen Dateien wie etwa <my-project>.runtimeconfig.json enthalten und darüber hinaus etwaige Windows- und macOS-spezifische Dependencies entfernt werden.

Ebenso lassen sich Projekte aber auch mit Visual Studio 2017 und dem jetzt in Version 1.14.0.0 veröffentlichten AWS Toolkit for Visual Studio umsetzen und per Publish to AWS Lambda deployen. In Verbindung mit .NET Core 2.0 steht außerdem C# als Programmiersprache für Lambda Functions zur Verfügung. Das AWS Toolkit for Visual Studio hält dafür passende Templates parat – sowohl für individuelle Funktionen als auch für komplette Serverless-Applikationen in C#.

Alternativ zu .NET Core 2.0 und C# unterstützt AWS Lambda jetzt auch die Programmiersprache Go zur Entwicklung von Lambda Functions. Dabei können sämtliche für Go bereitstehenden Build- und Package-Tools genutzt werden. Die Go Executables lassen sich via Lambda-Konsole oder die AWS CLI als ZIP-File hochladen und anschließend mit der go1.x-Runtime ausführen. Darüber hinaus steht außerdem das AWS Serverless Application Model (SAM) zur Verfügung, um das Deployment und die Verwaltung von in Go geschriebenen Serverless-Applikationen zu erledigen. Spezifische Go-Templates aus AWS CodeStar unterstützen Entwickler beim Aufbau einer Continuous Delivery Pipeline. (map)