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Service-Meshes: Kuma 0.3 bietet Traffic Routing

Das Open-Source-Projekt zur Diensteverwaltung in Netzwerken will das Deployen neuer Funktionen und Versionen erleichtern.

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(Bild: Kong)

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Die Macher hinter der Service-Kontrollplattform Kong haben Version 0.3 ihres Open-Source-Projekts Kuma vorgelegt. Kuma setzt als universelle Steuerungsebene auf dem quelloffenen Envoy-Proxy auf und soll die Verwaltung von Microservices und Service-Meshes vereinfachen – sowohl in Kubernetes-Umgebungen wie auch für VMs. Als wesentliche Neuerung im Release Kuma 0.3 kommt Traffic Routing hinzu.

Kuma eröffnet Anwendern Zugriff auf den kompletten Netzwerkverkehr der Ebenen L4/L7, um die Kommunikation zwischen Services und Datenbanken zu überwachen, abzusichern, zu verbessern und gegebenenfalls neue Verbindungen einzurichten. Dank der neuen Option, dabei auch L4-Traffic-Routing-Regeln einzusetzen, lassen sich Canary Releases und sogenannte Blue-Green-Deployments mit wechselseitigen Produktiv- und Testumgebungen leichter implementieren. Ziel ist es, den Roll-out neuer Versionen oder Funktionen in ein Service-Mesh einfacher zu gestalten.

Kuma steuert den Netzwerkverkehr über die verschiedenen API-Versionen per Policy.

(Bild: Kong)

Soll beispielsweise die Backend-API einer Anwendung sukzessive auf neuere Versionen überführt werden, lässt sich über die Routing-Policy im Detail steuern, wie der Netzwerkverkehr für die einzelnen Services über die verschiedenen API-Versionen verteilt werden soll. Im conf-Abschnitt der Policy lassen sich dazu prozentuale Gewichtungen für die Verteilung festlegen, um das Routing der Dienste fein zu justieren.

Einen Überblick aller weiteren Neuerungen und Verbesserungen in Kuma 0.3 bieten der Blogbeitrag zur Ankündigung sowie das Changelog auf der Projektseite bei GitHub. (map)