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Skype-Anwendungen mit "kopflosem" Skype entwickeln

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Der Kommunikationsdienst Skype hat mit SkypeKit eine Sammlung von Softwarekomponenten und Programmierschnittstellen veröffentlicht, mit der Entwickler die VoIP-Software auf internetfähige Geräte oder Websites bringen können. Für das SkypeKit als "kopflose" Skype-Version benötigt man dann nicht mehr den Skype-Client. Im Paket finden sich APIs zur Sprach- und Videounterstützung, für das Instant Messaging und den eigenen "Super Wideband Audio Codec" (SILK). In einem ersten Schritt ist das Entwicklerpaket offenbar auf die Bedürfnisse der Gerätehersteller zugeschnitten. Im Laufe des Jahres soll es allerdings noch eine Version geben, die auch mit Desktop- und Webapplikationen kompatibel sein wird.

Entwickler, die das SkypeKit verwenden, dürfen ihre Geräte mit der Bezeichnung "Plugged into Skype" kennzeichnen, wodurch sie Kunden zu verstehen geben, dass ihre Geräte Skype-Funktionen bieten. Momentan hat das SkypeKit noch den Beta-Status. Einladungen, an dem Programm teilnehmen zu können, gibt es auf Anfrage – ein bestehender Skype-Account vorausgesetzt. Für die Mitgliedschaft wird Skype laut Q&A weniger als 20 US-Dollar verlangen. (ane)