Smalltalk-Umgebung Pharo in Version 8.0 erschienen

Die Programmiersprache und Entwicklungsumgebung Pharo umfasst wieder essentielle Überarbeitungen. Neue Tools weisen zudem den Weg, wohin die Reise gehen soll.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von

Version 8.0 der quelloffenen Smalltalk-Implementierung Pharo ist nun fertig. Pharo ist eine objektorientierte Programmiersprache inklusive Entwicklungsumgebung. Sie geht letztlich aus einer Abspaltung von Squeak hervor, die wiederum einer Open-Source-Implementierung der Programmiersprache Smalltalk ist.

Die 64-Bit-Version ist mit dem neuen Release zur empfohlenen Version für Windows geworden, wie sie es zuvor schon für Unix und macOS war. Pharo 8.0 umfasst außerdem den Git-Client Iceberg 1.6.5, der etliche Überarbeitungen und Fehlerbehebungen bekommen hat.

Darüber hinaus enthält Calypso, der Pharo-eigene Systembrowser, neue und wohl bessere Refactoring-Integrationen und AST-basierte Vorschläge (Abstract Syntax Tree) für Klassendefinitionen. Das Unified Foreign Function Interface (UnifiedFFI) wurde mit mehr Unterstützung für literale Objekte, besseren Typ-Koerxionen und mehr Dokumentation ausgestattet. Schließlich ist von Geschwindigkeitsverbesserungen bei der Codesuche und -kompilierung die Rede.

Darüber hinaus enthält diese Version mehrere Vorschauversionen auf neue Tools wie das GUI-Framework Spec2, das eine native Widget-Integration mitbringt, und das Testanalyse-Tool DrTests. Auch hat es etliche Arbeiten gegeben, die die Tür in Richtung Headless-VMs für Server und nicht-blockierende FFI öffnen sollen.

Siehe dazu auf heise Developer:

(ane)