Sourcecode-Editor: Atom 1.30 bringt Emojis in Commit-Nachrichten

Entwickler können nun direkt aus Atom zum Sourcecode passende Pull Requests sehen oder erstellen.

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Sourcecode-Editor: Atom 1.30 erweitert die GitHub-Anbindung

GitHub hat Version 1.30 des Quellcode-Editors Atom veröffentlicht. Die Neuerungen beziehen sich vor allem auf das Zusammenspiel mit der Versionsverwaltungsplattform der Macher. Darüber hinaus gibt es weitere Ergänzungen zu dem in diesem Jahr eingeführten neuen Parser sowie zahlreiche Bugfixes.

Der GitHub-Tab zeigt nun beim Öffnen mit Strg | 8 eine Liste mit Pull Requests. An erster Stelle steht derjenige, der zum aktuellen Branch passt. Darunter listet der Editor die jüngsten Pull Requests auf. Beim Klick auf ein Element zeigt Atom Details wie den Build-Status, die Beschreibung und die zugehörige Diskussion an. Sollte der aktuelle Branch nicht mit einem Pull Request verbunden sein, können Entwickler diesen beim Push des Codes erstellen.

Atom zeigt eine Liste der letzten Pull Requests und die zugehörigen Details. (Bild: GitHub)

Außerdem lassen sich nun Emojis in Commit-Nachrichten verwenden. Damit die Neuerung nicht nur kosmetischen und unterhaltsamen Charakter hat, haben die Atom-Macher eine Liste mit Vorschlägen für aussagekräftige Emojis veröffentlicht.

Der in Version 1.25 eingeführte inkrementelle Parser Tree-sitter versteht nun Ruby-Code. Außerdem ist er in der Lage, Code zu analysieren, der unterschiedliche Programmiersprachen enthält. Unter anderem verarbeitet er JavaScript innerhalb der script-Tags in HTML-Dateien. In JavaScript Templates (.ejs) erkennt er JavaScript und HTML und in .erb-Dateien (Embedded Ruby) Ruby und HTML.

Unter der Haube sind die Macher dabei, die Auswertung der Metriken von Google Analytics auf GitHubs eigenes System umzustellen. Die Änderung betrifft freilich nur die Nutzer, die der Analyse der Metriken zugestimmt haben. Neuerdings werten die Macher auch die Verwendung der GitHub-Pakete aus.

Weitere Details lassen sich dem Atom-Blog entnehmen. Wie üblich ist parallel zum stabilen Release die Beta der kommenden Version erschienen, die die Metriken komplett von Google Analytics löst und weitere Neuerungen für den Parser bringt. (rme)