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Spring Cloud Data Flow 1.7: Die letzte Minor-Version der 1.x-Serie

Eine komplett überarbeitete UI und die Integration der Stream Application DSL sind die Kernstücke des letzten Minor-Releases der 1.x-Data-Flow-Serie.

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Version 1.7 von Spring Cloud Data Flow ist erschienen. Es ist das letzte Minor-Release der 1.x-Serie des Toolkits zum Erstellen von Datenintegrations- und Echtzeitdatenverarbeitungs-Pipelines. Das Spring-Team hat das User Interface komplett überarbeitet. Darüber hinaus verfügt Data Flow jetzt über die Stream Application DSL um Anwendungsfälle abzudecken, die mehrere Ein- und Ausgaben von verschiedenen Applikationen erfordern.

Statt einer Navigation Tabs bietet Data Flow jetzt ein Navigationssystem auf der linken Seite. Dadurch sollen Anwender mehr Platz beim Einsatz des Flo Designer zum Stream-Erstellen haben. Die Navigationsleiste lässt sich außerdem minimieren. Ebenfalls neu ist eine Quick Search, die alle Data-Flow-Kategorien durchsucht.

Das Spring-Team hat außerdem das Route Management angepasst und die Testabdeckung mit BrowserStack/SauceLabs ausgeweitet. Auch die Property-Whitelisting-Funktion haben die Macher angepasst: Sie zeigt standardmäßig nicht mehr alle Applikationseigenschaften an, wenn die Whitelist leer ist.

Das neue User Interface im Überblick

Bislang konnten Entwickler die Stream Pipeline DSL nutzen, die automatisch die Binding-Eigenschaften für Input und Output für jede Spring-Cloud-Applikation setzt. Das ist möglich, da es nur einen einzigen Zielort für Input und/oder Output gibt. Um auch andere Anwendungsfälle abzudecken, die mehrere Applikationen mit verschiedenen Ein- und Ausgaben benötigen, können Nutzer jetzt auf die Stream Application DSL zurückgreifen. Sie nutzt ein Komma anstelle eines Verkettungszeichens, um Data Flow anzuweisen, die Binding-Eigenschaften nicht zu konfigurieren. Stattdessen können Entwickler diese jetzt selbst setzen.

Eine vollständige Liste der Neuerungen findet sich im Spring-Blog. Die nächste Data-Flow-Version wird die neue Major-Version 2.0 sein. Laut dem Spring-Team soll sie den Classic-Mode entfernen und auf einen Spring Boot Stack in Version 2.1 updaten. Auch weitere Features sind geplant, jedoch haben die Macher noch keine Details dazu preisgegeben. (bbo)