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Spring Data Neo4j 4.0: Java-Framework trifft Graphdatenbank

Der jüngste Ableger des Spring-Data-Projekts zur Integration von NoSQL-Datenbanken in die Java-EE-Welt von Spring wurde von Grund auf neu entwickelt und bietet eine direkte Schnittstelle zum Neo4j-Server.

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Spring Data Neo4j in Version 4.0 erschienen

Das quelloffene Spring Framework will vor allem bei der Java-Anwendungsentwicklung gute Programmiertechniken fördern. Spring Data ist ein Unterprojekt für die Implementierung nichtrelationaler Datenbanken. Eine Anbindung zur Graphdatenbank Neo4j existiert bereits seit geraumer Zeit, wurde mit Spring Data Neo4j jedoch von Grund auf neu entwickelt. Neben Neo4j und Pivotal, der Firma hinter Spring, war mit GraphAware ein auf Neo4j-Projekte spezialisiertes, britisches Softwareunternehmen maßgeblich an der Entwicklung der Schnittstelle beteiligt.

(Bild: Pivotal Software)

Den ersten Meilenstein von Version 4, die jetzt den Status General Availability erreichte, kündigte Neo4j in einem Blog-Beitrag bereits im März diesen Jahres an. Der wichtigste Grund für den Neustart ist demnach die Integration in den Neo4j-Server. Bisher nutzte Spring Data die eingebettete Versionen von Neo4j. Zur Kommunikation mit dem Server verwendet die Schnittstelle die deklarative Abfragesprache Cypher über HTTP-Requests.

(Bild: Neo4j)

Spring Data Neo4j nutzt das aktuelle OGM-Framework (Object Graph Mapping) von Neo4j. Auch annotierte POJO-Entitäten (Plain Old Java Objects) werden ins Mapping übernommen. Die Typinformationen der Objekte basieren auf den Labels der Knoten. Die Schnittstelle ist in Spring Data REST integriert und unterstützt Spring Data Repositories.

Auf der Projektseite bei Spring finden interessierte Entwickler neben der Dokumentation auch einige Beispielprojekte.

(rme)