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Spring Framework vollzieht Umzug von Jira zu GitHub Issues

Über 15 Jahre hinweg gesammelte Daten und Kommentare zu allen Issues des Spring Framework sind von Jira zu GitHub gewandert.

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Spring Framework vollzieht Umzug des Issue Tracker von Jira zu GitHub Issues

Der Issue Tracker des Java-Frameworks Spring hat seinen Umzug von Jira zu GitHub Issues vollendet. Damit stehen jetzt sämtliche Daten und Kommentare der gesamten Spring-Historie in der Versionsverwaltung zur Verfügung. Ein Wechsel, der einige Änderungen für Nutzer nach sich zieht, im Großen und Ganzen aber das Erstellen und Bearbeiten der Issues einfacher machen soll.

Wer noch einen alten Jira-Link zu einem existierenden Issue hat, wird automatisch auf die entsprechende GitHub-Variante umgeleitet. Falls man jedoch wirklich auf der Jira-Seite landen wollte, genügt ein Anhängen des Parameers redirect=false. Darüber hinaus haben GitHub-Issue-Referenzen die bisherigen Issue-Schlüssel von Jira wie "SPR-16751" ersetzt. Im Gegensatz zu Jira bauen die Referenzen automatisch einen Link in den Zeitstrahl der Issues ein und bieten eine Vorschau, wenn man den Mauszeiger über den Link bewegt. Zusätzlich dazu sind Referenzen zu anderen Spring-Projekten im Text, die Jira ebenfalls mit Keys kennzeichnet, direkt verlinkt.

Die GitHub Issues sollen den identischen Informationsstand wie die ursprünglichen Jira Issues aufweisen. Das soll ein unnötiges Manövrieren zwischen beiden Plattformen vermeiden. Die einzigen Informationen, die nicht übertragen werden konnten, sind Subscriptions für Votes und Watch – sie müssen auf GItHub entsprechend nachgeholt werden. Auch die Jira-Felder sind nach GitHub gewandert, aber haben GitHub Labels als Ersatz erhalten.

Der Blogbeitrag zum Umzug gibt als Hauptgrund für die Migration an, dass eigentlich der Großteil an Open-Source-Projekten auf GitHub zu finden ist – inklusive aller Spring-Projekte. Während man also erwarten kann, das alle Spring-Nutzer über einen GitHub-Account verfügen, sei es nicht selbstverständlich, dass sie zusätzlich dazu noch einen Jira-Login verwalten. Darüber hinaus sollen die automatischen Verlinkungen und die Möglichkeit, Entwickler mit einer Erwähnung auf ein Issue aufmerksam zu machen, weitere Mehrwerte bieten. Bislang forderte das Spring-Team Nutzer auf, ein Jira Issue für jede Pull Request anzulegen. Das ist nun nicht mehr notwendig – eines der beiden genügt.

Wer sich die vollständige Liste der Issues ansehen möchte, wird nun auf GitHub fündig. (bbo)