Menü
Developer

Spring Security 5.0 und Spring REST Docs 2.0 veröffentlicht

Beide Werkzeuge sind auf die jüngste Version des Spring Framework und das darin enthaltene Modul zur reaktiven Programmierung WebFlux zugeschnitten. Spring Security bietet zudem neuerdings ein Interface für OAuth 2.0.

vorlesen Drucken Kommentare lesen

Die Teams hinter Spring Security und Spring REST Docs haben jeweils neue Hauptversionen veröffentlicht. Beide sind nun auf das Zusammenspiel mit der jüngsten Version des Spring Framework ausgelegt, das Ende September erschienen ist. Neben der Anbindung an Java 9 gehörte WebFlux zu den Highlights von Spring Framework 5. Sowohl in Spring Security als auch Spring REST Docs finden sich nun Anbindungen an das neue Modul zur reaktiven Programmierung.

Spring Security, das Framework zur Authentifizierung und Zugriffskontrolle, bringt in Version 5.0.0 insgesamt 400 Bugfixes und Erweiterungen. Bei den Neuerungen sticht vor allem das Log-in über OAuth 2.0 hervor. Entwickler können damit Anwendungen erstellen, bei denen sich Endanwender unter anderem mit ihrem GitHub-Account oder mit ihrem Google-Konto über OpenID Connect anmelden. Darüber hinaus haben die Macher von Spring Security die Passwort-Kodierung modernisiert. Außerdem gibt es Konfigurationen zur Absicherung von reaktiven Anwendungen mit @EnableWebFluxSecurity. Im Zusammenspiel mit WebFlux existiert zudem eine neue Schnittstelle zur Integration von Tests.

Auch beim jüngsten Release von Spring REST Docs, dem Werkzeug zum Erstellen von Dokumentationen für RESTful Services mit einer Mischung aus handgeschriebener Beschreibung und Snippets aus Spring MVC Test, steht WebFlux im Fokus der Neuerungen. Mit Version 2.0.0 können Entwickler WebTestClient von WebFlux zum Dokumentieren einer API verwenden. Neuerdings lassen sich auch alle über HTTP erreichbaren APIs dokumentieren, was bisher nur über REST-assured möglich war. (rme)