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Statistik-Programmiersprache R tanzt mit Version 3.1 in den Frühling

Unter dem Codenamen "Spring Dance" haben die Entwickler eine neue Version der für statistisches Rechnen und Erstellen entsprechender Grafiken entwickelten Sprache veröffentlicht.

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Gut ein Jahr nach der Freigabe des letzten Major Release steht nun R 3.1 zum Download bereit. Unter anderem soll die aktuelle Version weniger Speicher für Berechnungen benötigen. Bei Bedarf lässt sie sich zudem mit Referenzzählung, einem Mechanismus, der sich zur automatischen Speicherbereinigung einsetzen lässt, kompilieren.

Ergänzte Features umfassen beispielsweise eine Funktion zur Suche nach GhostScript-Executables, ein copy.date-Argument für file.copy() und genauere Funktionen zur Berechnung spezieller Formen trigonometrischer Funktionen. Auch der Umgang mit Attributen für einstelligen Verknüpfungen (+, -, !) ist nun einheitlicher gestaltet. Darüber hinaus lässt sich nun etwa C++11-Code in Erweiterungen kompilieren, sofern es die Plattform erlaubt, und es soll weniger Probleme bei Verwendung von Zeitzonen und vergangenen oder zukünftigen Daten geben.

Um sich der wachsenden Menge zu verarbeitender Daten gewachsen zu zeigen, haben die Entwickler etwa die schnelle Fourier-Transformation (FFT) und Summenoperationen so überarbeitet, dass sie mit mehr Eingabeelementen arbeiten können. In der Ankündigung ist eine Liste mit allen Änderungen zu finden. Hinweise zum Upgrade gibt es in einem Blog-Eintrag. (jul)