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Stream Processing: Cedalo gibt Streamsheets als Open Source frei

Die Plattform zum Erstellen dynamischer Charts und Dashboards zur Prozessvisualisierung liegt ab sofort quelloffen vor.

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(Bild: Cedalo)

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Die als Serverdienst angelegte Software Streamsheets verbindet das Bedienkonzept einer Tabellenkalkulation mit der Logik einer Automationssoftware für Echtzeitdaten. Cedalo, das Unternehmen hinter Streamsheets hat die Anwendung für Automation und Datenanalyse bisher in zwei Lizenzversionen angeboten: einer kostenlosen für den privaten Einsatz beispielsweise in der Hausautomation und einer kostenpflichtigen für Unternehmen. Nun stellt Cedalo die Streamsheets-Plattform als Open Source frei zur Verfügung.

Stream-Processing-Anwendungen lassen sich mit Streamsheets auch ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse erstellen. Erfahrung im Umgang mit Tabellenkalkulationen wie Excel genügt, um dynamische Charts und Dashboards zur Prozessvisualisierung von Echtzeitdaten zu bauen. Unter anderem eignet sich Streamsheets für Kontrolle, Analyse, Monitoring, Visualisierung und Simulation von IoT-Prozessen, deren Kommunikation über Protokolle wie MQTT oder AMQP erfolgt. Auch für Streaming-Plattformen wie Apache Kafka, die nach dem Publish-Subscribe-Schema arbeiten, lässt sich Streamsheets nutzen – sowie generell an Gateways und anderen Schnittstellen mit Protokollkonvertierung.

Weitere Informationen zum Einsatz von Streamsheets finden sich im Cedalo-Blog sowie in der Ankündigung zur Freigabe der Plattform als Open Source. Für Hilfe bei der Installation von Streamsheets sollten interessierte Nutzer einen Blick in die Dokumentation werfen.

[Update]

Streamsheets steht unter der Eclipse Public License 2.0 auf der Projektseite bei GitHub zur Verfügung. Nach dem Open-Core-Modell stellt Cedalo Docker-Images der quelloffenen Streamsheets-Versionen für Linux, macOS, Windows und Raspberry Pi (Raspbian) zum Download bereit. (map)