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Stream- und Batch-Processing: Hazelcast Jet 0.7 verspricht höhere Sicherheit

Die Neuerungen in Version 0.7 konzentrieren sich auf Funktionen für die Verwaltung von Jet-Clustern und das Security-Management.

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Mit Hazelcast Jet 0.7 macht der Anbieter des gleichnamigen In-Memory Data Grid (IMDG) entscheidende Schritte in Richtung Enterprise-Tauglichkeit. Das System zur Verarbeitung paralleler Datenströme wie auch von Batch-Daten verfügt im neu freigegebenen Release nun sowohl eine Konsole zur Verwaltung von Jet-Clustern als auch erweiterte Sicherheitsfunktionen. Die Open-Source-Version von Hazelcast Jet profitiert von neuen Konnektoren, der erleichterten Einbindung von Third-Party-Libraries in die Pipeline API sowie einer automatischen, dynamischen Anpassung an die verfügbaren Cluster-Ressourcen und die Zahl der verfügbaren Nodes.

Das neue Hazelcast Management Center der kommerziellen Edition soll Entwicklern in Echtzeit einen detaillierteren Einblick in sämtliche Prozesse und Vorgänge im Cluster verschaffen. Anhand eines Dashboards lassen sich beispielsweise Kenndaten zum Zustand des Clusters sowie zur Analyse der Datenströme in den verteilten Pipelines visualisieren und überwachen. Die statistischen Daten erlauben Entwicklern, laufende Jobs zu überwachen und etwaige Engpässe frühzeitig zu erkennen, um geeignete Maßnahmen einleiten zu können.

Das Dashboard des neuen Hazelcast Management Center verschafft detaillierte Einblicke.

(Bild: Hazelcast)

Die in Hazelcast Jet 0.7 integrierte Security Suite stellt Verschlüsselungs- und Authentifizierungsfunktionen zum Schutz sensibler Daten zur Verfügung. Zum Schutz vor Angreifern und dem Credentials-Diebstahl können sich Cluster-Mitglieder nun gegenseitig autorisieren. Datensicherheit im Sinne von Data Privacy lässt sich per TLS/SSL und symmetrische Verschlüsselung sicherstellen. Auch die Option zur gegenseitigen Authentifizierung auf Basis von X509-Zertifikaten ist Teil der neuen Security Suite. (map)