Streaming Data: Lightbend startet Projekt CloudFlow für Kubernetes

Das neue Open-Source-Framework ist als komplette Entwicklungsumgebung für Streaming-Data-Applikationen in der Containerorchestrierung Kubernetes ausgelegt.

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Cloud-native: Lightbend startet Projekt CloudFlow für Kubernetes

(Bild: Lightbend)

Von
  • Matthias Parbel

Lightbend gibt das im Rahmen der Konferenz KubeCon + CloudNativeCon angekündigte Open-Source-Projekt CloudFlow nun offiziell frei. Das auf cloudflow.io gehostete Framework stellt eine vollständige Umgebung zum Entwickeln, Deployen und Betreiben von Streaming Data Pipelines auf Kubernetes bereit, die sich nahtlos in Cloud-native Microservices-Architekturen integrieren lassen sollen.

Anwender können individuelle Streaming-Applikationen in kompakte Bausteine unterteilen, die über schemabasierte Contracts zusammenwirken und dabei Streaming Engines wie Akka Streams, Apache Spark oder Apache Flink einbinden. Dazu stehen passende Implementierungen für die Streamlet-API von CloudFlow zur Verfügung. Über sbt-Plug-ins lassen sich die Applikationen in deploybare Container packen und mit dem CloudFlow-Operator (einem Kubernetes Operator) über den gesamten Lebenszyklus der Anwendung verwalten. Darüber hinaus steht ein Kommandozeilenwerkzeug in Form eines kubectl-Plug-ins zur Verfügung, das sowohl manuelles wie auch geskriptetes Applikations-Management ermöglicht.

Open-Source-Framework CloudFlow für Streaming-Applikationen auf Kubernetes

(Bild: Lightbend)

Für das Deployment auf Kubernetes hält Lightbend Installationsskripte parat, mit denen sich beispielsweise ein GKE-Cluster einrichten lässt. Bei Bedarf können die Skripte aber auch für andere Kubernetes-Umgebungen angepasst werden. Wer seine Streaming-Anwendung zunächst lokal testen möchte, kann auf eine Sandbox als Laufzeitumgebung zurückgreifen. Anhand einer Beispielanwendung, die die Datenverarbeitung eines Windparks simuliert, können sich Interessierte mit den Funktionen und Werkzeugen von CloudFlow vertraut machen.

Der Sourcecode von CloudFlow steht quelloffen auf GitHub zum Download parat. Weitergehende Informationen zum Einsatz des Frameworks finden sich in der offiziellen Ankündigung sowie auf der Projektwebsite. Neben der Open-Source-Version stehen zahlenden Kunden außerdem über die Lightbend-Plattform noch einer Reihe ergänzender Funktionen und Services zur Verfügung. (map)