Studie: 6,5 Millionen Entwickler setzen bereits auf KI und ML

Das kalifornische Unternehmen Evans Data kommt mit einer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass weltweit bereits 6,5 Millionen Entwickler in ihren Projekten Techniken wie künstliche Intelligenz und Machine Learning einsetzen.

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KI und ML auf dem Vormarsch: 6,5 Millionen Entwickler setzen es bereits ein
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Es kann kaum verwundern, dass die Themen künstliche Intelligenz und Machine Learning, die ja bereits ihren Weg in Boulevard-Medien und die Tagesschau gefunden haben, auch an den Software-Entwicklern nicht vorübergehen. Allerdings ist eine Zahl, die das US-Unternehmen Evans Data Corporation (EDC) nun veröffentlicht hat, doch erstaunlich: Die Firma aus dem kalifornischen Santa Cruz, zu deren Mitarbeitern auch der bekannte ehemalige Borland-Entwickler David "I" Intersimone gehört, führt halbjährliche eine Studie namens "Global Developer and Demographics" durch. Nach den Aussagen in der jüngsten Ausprägung dieser Studie sind es aktuell bereits 6,5 Millionen Entwickler, die in ihren Projekten auf künstliche Intelligenz (KI) beziehungsweise Machine Learning zurückgreifen.

Insgesamt sollen es nach der Studie 29 Prozent der weltweiten Entwicklergemeinde sein, die diese Art von Techniken aktuell einsetzen. Zudem berichten die Forscher, dass weitere 5,8 Millionen Entwickler damit rechnen, KI und ML in den nächsten sechs Monaten ebenfalls in ihren Projekten zu verwenden. Nur etwa 18 Prozent der Entwickler (laut EDC sind das weniger als 4 Millionen) haben demnach aktuell keine Pläne, KI oder ML jemals für ihre Arbeit zu verwenden. Am weitesten ist der Einsatz laut der Studie im asiatisch-pazifischen Raum verbreitet, wo sie bereits von fast 3 Millionen Entwicklern einsetzt werden sollen.

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EDC-CEO Janet Garvin betonte zudem, dass die Entwickler die KI- und ML-Techniken sehr schnell aufgenommen hätten. Sie erläuterte dabei, dass sich nicht nur die Anzahl der Tools und Frameworks vervielfacht habe und diese dabei sehr schnell gereift seien, sondern dass die Entwickler auch sehr darauf bedacht seien, diese Techniken für ihre Projekte einzusetzen.

EDC geht in der Studie davon aus, dass es derzeit weltweit etwa 22 Millionen Software-Entwickler gibt und prognostiziert, dass sich diese Zahl innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 26,1 Millionen erhöhen wird. Wer die 107 Seiten umfassende Studie lesen will, die allerdings kostenpflichtig ist, findet sie auf der Website von Evans Data unter https://evansdata.com/reports/viewRelease.php?reportID=9. (fms)

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