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Studie: Wer sind diese Softwareentwickler?

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Seit 2001 erstellen die Marktforscher von Evans Data zweimal jährlich eine Studie zur Demographie des Berufsbilds Softwareentwickler. In der aktuellen Ausgabe kommen sie zu dem Ergebnis, dass der durchschnittliche Entwickler (oder die Entwicklerin) 36 Jahre alt und verheiratet ist; er bzw. sie hat zwei bis drei Kinder. Das will so gar nicht in das frühere Bild des hinter dem Computer sitzenden Nerds passen, der sich schwer mit seiner Umwelt tut. Für die "Who Are Software Developers?" betitelte Untersuchung wurden 1400 in Nordamerika beheimatete Entwickler befragt. Das Ergebnis wurde nun auf der Website des Dr. Dobb's Journal zusammengefasst.

Herausgekommen ist dabei, dass 71 Prozent der Befragten verheiratet sind, nur drei Prozent sind offenbar geschieden. Wenig geändert hat sich allerdings daran, dass die Softwareentwicklung immer noch eine vorrangig männliche Domäne ist. Unter den für die Studie befragten Entwicklern waren nur 14 Prozent Frauen. Das Ergebnis weicht hier nicht allzu sehr von den Anteilen von 84 bis 94 Prozent ab, die bei den früheren Studien auf Männer entfielen. Rund zwei Drittel der befragten Entwickler haben Kinder, 32 Prozent sind hingegen kinderlos.

Zum Durchschnittsalter von 36 Jahren ist zu ergänzen, dass Entwickler laut der Studie zunehmend jünger werden. Im EMEA-Raum zeichnet sich ein ähnlicher, wenn auch nicht ganz so drastischer Verlauf ab. Lag der Durchschnitt in Nordamerika Ende 2008 noch bei 46 Jahren, also zehn Jahren mehr als heute, ist das Durchschnittsalter im EMEA-Raum im selben Zeitraum etwa gleich bei 37 Jahren geblieben. (ane)