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Summer '19 Release der Mendix-Plattform bringt etliche neue Low-Code-Features

Das neue Release umfasst eine IDE, eine neue Auflage der KI-Komponente Mendix Assist und Integrationen an native mobile Entwicklungen.

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Die Siemens-Tochter Mendix hat im Rahmen des "Summer '19 Release" der eigenen Low-Code-Entwicklungsplattform mit Mendix Studio und Mendix Studio Pro zwei Ausgaben einer integrierten Entwicklungsumgebung vorgestellt. Außerdem gewährt die Plattform nun den Zugriff auf die zweite Generation von Mendix Assist, einem KI-Tool für die Entwicklung von Low-Code-Apps, das explizit für sogenannte Citizen Developer ohne Programmierkenntnisse, aber auch für erfahrene Entwickler entworfen wurde.

Mendix Studio verfügt über eine Drag-and-Drop-Oberfläche, durch die Fachbereichsanwender in die Lage versetzt werden, Schlüsse aus statischen Datenbeständen wie Excel-Tabellen zu ziehen. Excel-Daten, die in die IDE importiert werden, werden über vorformatierte Designvorlagen in Anwendungen umgewandelt, sodass kein Arbeiten mit CSS erforderlich ist.

Mit Mendix Assist soll sich die Lernkurve für neue Entwickler verkürzen lassen, die beim Erstellen ihrer Apps eine Schritt-für-Schritt-Anleitung benötigen. Erfahrene Entwickler können hingegen wiederkehrende Aufgaben offenbar beschleunigen, Fehler vermeiden und die Softwarequalität verbessern. Um den Algorithmus von Mendix Assist zu entwickeln, wurde die maschinelle Lernsoftware auf Daten aus fünf Millionen Anwendungsmodellen aus 15 Branchen geschult, die wohl über zehn Jahre hinweg gesammelt wurden.

Die KI-Software berät Entwickler bei Maßnahmen, die sowohl vor als auch nach der jeweiligen Aktivität zu ergreifen sind. Sie gibt Empfehlungen ab, die auf dem größeren Kontext der jeweiligen Webseite oder des Ereignisses basieren, das die Aktivität ausgelöst hat. Um die Entwickler bei der Modellierung komplexer Aktivitäten zu unterstützen, berät der Assistent über die nächsten Schritte, er kann zusätzlich Aktionen in früheren Schritten empfehlen.

Durch die Integration der Low-Code-Abstraktion von iOS-, Android-, Java- und Objective-C-Programmierung in Mendix Studio Pro soll das "Summer '19 Release" Entwicklern die Bereitstellung von Consumer-UX auf mobilen Anwendungen ermöglichen, die die nativen, gerätespezifischen Gesten, Animationen und Mikrointeraktionen enthalten. So stehen wohl als 50 vorgefertigte Konnektoren für mobile Gerätefunktionen wie Kamera, Geolokalisierung, biometrische Authentifizierung und Bluetooth-Fähigkeit sowie Next-Gen-Dienste wie Chatbots und Sprachschnittstellen wie Alexa und Siri bereit.

Entwickler können außerdem ihre wiederverwendbaren Komponenten auf Basis von React Native erstellen oder einen integrierten JavaScript-Editor verwenden, um benutzerdefinierte wiederverwendbare Geräteaktivitäten und Anwendungslogiken zu erstellen.

Siehe dazu auf heise Devloper:

(ane)