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Supercomputing: HPC-Größen gehen den Open-Source-Weg

Mit dem OpenHPC Project unter der Leitung der Linux Foundation wollen wichtige HPC-Vertreter eine herstellerunabhängige Plattform zur Entwicklung von Werkzeugen für Supercomputing-Umgebungen geschaffen haben.

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XeonPhi

Wo doch nahezu alle Supercomputer mit Linux laufen, mag es eine gute Entscheidung sein, die Linux Foundation als prinzipiell herstellerunabhängige Organisation damit beauftragt zu haben, im Rahmen des OpenHPC Project ein neues quelloffenes Software-Framework für HPC-Umgebungen (High Performance Computing) zu schaffen.

Unter den Beteiligten des OpenHPC-Projekts befinden sich Unternehmen wie Atos, Cray, Dell, Fujitsu Systems, Hewlett Packard Enterprise, Intel, Lenovo und SUSE. Nicht verwunderlich für das HPC-Umfeld sind aber auch etliche Forschungseinrichtungen mit von der Partie. Aus Deutschland sind hier ParTec, das Jülich Supercomputing Centre und das Leibniz-Rechenzentrum in München zu nennen.

Das kollaborative Projekt soll herstellerunabhängige und damit nichtproprietäre Softwarekomponenten, Werkzeuge und Integrationen bereitstellen, um eine stabile Umgebung zum Validieren und Testen schaffen sowie ein Framework entwickeln zu können, mit dem Systemadministratoren und Entwickler in der Lage sind, HPC-Software auf Basis von Open-Source-Techniken zu konfigurieren.

Die Ankündigung erfolgte im Vorfeld der halbjährlichen Supercomputing Conference, die von Sonntag an in Austin (Texas) stattfindet. (ane)