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Team Foundation Server: Microsoft verabschiedet sich von Team Room

Zugunsten populärer Kommunikations-Plattformen wie Slack oder der eigenen neuen Kollaborationssoftware Microsoft Teams wird der Redmonder Konzern Team Room nicht mehr weiterentwickeln.

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Bei Microsofts ALM-Software (Application Lifecycle Management) stehen die Zeichen bei der Kollaboration nun auf Slack oder dem eigenen Microsoft Teams. Denn die Kollaborationsanwendung Team Room wird in der nächsten Version des Visual Studio Team Foundation Server (TFS) und im Laufe des Jahres auch in der Cloud-Variante Visual Studio Team Services als "deprecated" (= veraltet) markiert.

"Mit so vielen guten Lösungen, die gut mit TFS und Team Services integriert sind, haben wir eine Entscheidung getroffen, unsere Team-Room-Funktion von TFS und Team Services zu verwerfen", heißt es in einem Blog-Beitrag zu den Änderungen.

Team Room ist ein gar nicht mal so alter Chat-Bereich in der TFS-Website, in der neben Diskussionen der Teammitglieder auch Ereignisse wie Check-ins, Änderungen an Work Items und der Status serverseitiger Builds für alle Teammitglieder sichtbar sind. In der Zwischenzeit sind aber neue Kommunikationsplattformen auf den Markt gekommen, die zum Beispiel wie im Fall von Slack die Option bieten, den Dienst mit anderen Diensten wie GitHub, Twitter oder Dropbox zu verbinden. Dadurch soll es sich in die Arbeitsweise von Teams in Unternehmen eingliedern und nicht als weitere Baustelle wahrgenommen werden, die es im Auge zu behalten gilt.

Microsoft Teams ist eine im November 2016 vorgestellte Plattform für die gemeinsame Arbeit in Unternehmen, die die Zusammenarbeit deutlich vereinfachen soll. Die Software, die Elemente wie Chats, Newsfeeds und Gruppen für den Unternehmensalltag bereitstellt, soll außerdem fester Bestandteil von den Fimenvarianten von Office 365 werden und individuell konfigurierbar sein. (ane)