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Tibcos Clouds leuchten silbern

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Das US-amerikanische Softwareunternehmen Tibco unternimmt einen ersten Schritt in das Cloud-Computing-Segment und wird zum 30. Juni eine Beta einer Cloud-Deployment-Plattform zum Ausliefern von Anwendungen vorstellen. Die darin enthaltenen Tools, mit denen in einer finalen Version frühestens Ende des Jahres zu rechnen sein soll, laufen unter dem Projektnamen Silver. Mit ihnen kann man Programme für Amazons EC2-Cloud-Services schreiben und verwalten. Zusätzlich lassen sich Programme, die für konventionelle Systeme geschrieben wurden, in solche umschreiben, die in Cloud-Umgebungen funktionieren.

Eine mit Silver entwickelte Cloud-Anwendung ist lose gekoppelt und unterstützt eine Reihe von Sprach-Containern, wodurch Softwarearchitekten flexibel ihre Composite Applications entwerfen können, indem sie auf Services in unterschiedlichen Programmiersprachen wie Java, C++ und Ruby sowie Frameworks wie .NET und Spring zurückgreifen können.

Eines der Kernprodukte Tibcos, der Enterprise Service Bus (ESB), dient der Integration und Kommunikation zwischen den Services in der Cloud und ist zudem Schnittstelle zwischen der Cloud-Umgebung und den firmeninternen Datenzentren. Darüber sollen Silver-Deployments einen Agenten enthalten, der durchgehend die Performance und den Zustand der Services überwacht sowie die Einhaltung der Business- und Infrastruktur-SLAs (Service Level Agreements) im Auge behält. (ane)