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Tief schürfende Roboter – Gewinner des informatiCup 2014 gekürt

Technisches Verständnis, eine wissenschaftliche Herangehensweise und eine gute Präsentationstechnik waren auch in der neunten Auflage des von der Gesellschaft für Informatik ausgelobten Wettbewerbs für Studierende gefragt.

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Die Gewinner der Endrunde des Wettbewerbs für Studierende der Gesellschaft für Informatik (GI) stehen fest: Das Preisgeld in Höhe von 4000 Euro konnte GI-Präsident Peter Liggesmeyer dem Team der FH Bingen mit nach Hause geben. Michael Anstatt, Nathalie Bayer und Tobias Heckmann konnten die Aufgabe, die Ernte von Manganknollen am Meeresboden mit selbstorganisierenden Robotern zu simulieren, am besten lösen.

Die Roboter sollten in einer vorgegebenen Zeit eine möglichst große Fläche abernten und sich für die anschließende Bergung wieder an einem gemeinsamen Ort einfinden. Dabei waren auch Einschränkungen zu berücksichtigen wie eine maximale Reichweite von 200 Metern zur Kommunikation der Roboter untereinander, fehlendes Kartenmaterial und das Handicap, keine absolute Positionsbestimmung durchführen zu können.

Von 40 insgesamt angemeldeten Teams reichten 19 eine Lösung ein. Die fünf besten kamen in die Endrunde, aus deren Ergebnissen die Jury unter der Leitung von Alexander Paar den besten Wettbewerbsbeitrag auswählte. Auf den zweiten Platz hinter den Bingener Studenten schaffte es das Team der TU Berlin und des HPI Potsdam, gefolgt von den Teams der Universitäten aus Münster, Hamburg und Bayreuth. (jul)