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Tryton 5.4 schraubt an der User Experience

Die Businessanwendung Tryton setzt in der neuen Version hauptsächlich auf Verbesserungen in der Nutzerfahrung und behebt kleinere Fehler.

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(Bild: Tryton Foundation)

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Die Entwickler des Open-Source-Projekts Tryton haben Version 5.4 der Unternehmenssoftware veröffentlicht. Tryton kombiniert modular Bereiche wie Buchhaltung, CRM, Einkauf oder Supply Chain Management.

Der Tryton Server setzt hierfür auf der Datenbank-Engine PostgreSQL auf und ist in Python geschrieben. Neben den üblichen Fehlerbehebungen und Performanceverbesserungen hat das neue Release vor allem die User Experience im Blick und zudem die bestehenden Workflows erweitert, um mehr Anwendungsfälle zu unterstützen. Insgesamt schaffen acht neue Module den Einzug in Tryton 5.4.

Anwender haben nun die Möglichkeit, den visuellen Kontext einzelner Reihen oder Zellen einzusehen. Die Möglichkeiten umfassen hier die Angaben von muted, success, waning oder danger. Darüber hinaus können Entwickler nun in der Suchzeile des Clients eine direkte Suche nach relationalen Feldtypen durchführen.

Wer den Desktop-Client nutzt, sieht nun, wenn Drag-and-Drop in einer Ansicht verfügbar. Dafür zeigt Tryton ein ziehbares Symbol an, um den Benutzer zu benachrichtigen, aber auch um ein Handle zum Ziehen bereitzustellen. Auf Seiten des Web-Clients funktioniert Drag-and-Drop hingegen nun zum Sortieren von Zeilen in einem Listenelement – dafür müssen Nutzer lediglich die Strg-Taste beim Ablegen des Elements drücken.

Darüber hinaus ist es nun möglich, SQL-Ausdrücke als Wert mit den create/write-Methoden zu verwenden. Der Hauptzweck besteht darin, die Zeitfunktionen des Datenbankservers, die mit der Transaktion verknüpft sind, anstelle derjenigen des Tryton-Servers nutzen zu können.

Eine vollständige Liste der Neuerungen findet sich in den Release Notes. (bbo)