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Twitter gibt HTML5-Framework Bootstrap 2.0 frei

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Rund ein halbes Jahr nach der initialen Vorstellung von Bootstrap hat der Microblogging-Dienst Twitter die Version 2.0 des Frontend-Toolkits nachgelegt. Bootstrap stellt im Wesentlichen ein HTML- und CSS-Template bereit, in das die Erfahrungen Twitters in Sachen Webdesign eingeflossen sind. Laut den Angaben der Entwickler stößt der Werkzeugkasten auf großes Interesse, so zählen sie mehr als 17.500 Interessenten, die dem Projekt auf GitHub folgen, und etwa 3200 Forks des unter der Apache-Lizenz 2.0 stehenden Codes. Zum Einsatz kommt Bootstrap offenbar unter anderem bei der code.nasa.gov-Website der NASA und bei den "Breaking News" von MSNBC.

Webentwickler, die das Toolkit in ihr Frontend einbinden, sollen mit Bootstrap auf bewährte Frontend-Patterns zurückgreifen, ein Grid-System einbinden, das bei Twitter erprobte Styling für typographische Elemente übernehmen, Formulare und Buttons verwenden oder ihre Seiten mit Modal-Boxen, Tooltips und Pop-overs ergänzen können.

In die neue Version sind einige Neuerungen eingeflossen, darunter ein sich anpassendes Grid-System aus zwölf Spalten, Tabellenstilelemente auf Basis einer gemeinsamen Basisklasse, Formularstile mit eleganteren Standardeinstellungen, neue von Glyphicons zur Verfügung gestellte Icons und bessere Navigationskomponenten. Zusätzlich wurden die Dokumentation von Bootstrap überarbeitet und zahlreiche Fehler beseitigt.

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