Typographie, Grid-System und mehr: Bootstrap von Twitter

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Mit aktuell über 350 Milliarden übermittelten Tweets am Tag hat sich Twitter zu einem nicht unpopulären Nachrichtendienst entwickelt. Dabei hat man im Laufe der letzten Jahre nicht nur Erfahrung mit der Echtzeitanalyse seiner Daten sammeln können, sondern auch beim Web Design viel dazugelernt. Seine in Sachen Frontend-Entwicklung gesammelte Erfahrung hat das Unternehmen jetzt zusammengetragen und in Form von Bootstrap veröffentlicht.

Auch Popover sind in Twitters Bootstrap vorgesehen.

Bootstrap ist ein spezielles Toolkit, dass im Wesentlichen ein HTML- und CSS-Template (letzteres mit einer Prise LESS aufgewertet) bereitstellt, in das Twitter seine Erfahrungen hat einfließen lassen. Webentwickler, die Bootstrap in ihr Frontend einbinden, sollen so auf praxiserprobte Frontend-Entwurfsmuster zurückgreifen können und unter anderem ohne größeren Aufwand ein Grid-System einbinden, das bei Twitter erprobte Styling für typographische Elemente übernehmen, Formulare und Buttons verwenden oder ihre Seiten mit Modal-Boxen, Tooltips und Popovers ergänzen.

Technisch ist das recht einfach zu bewerkstelligen, das Stylesheet lässt sich mit <link rel="stylesheet" href="http://twitter.github.com/bootstrap/assets/css/bootstrap-1.0.0.min.css"> im HTML-Code der Webseite einbinden, gegebenenfalls muss noch LESS verlinkt werden.

Die aktuellen Dateien stellt Twitter unter der Apache-Lizenz 2.0 auf GitHub zur Verfügung. Zusammen mit Bootstrap liefert Twitter auch die verwendeten LESS-Dateien aus, die entsprechend kompilierten und minifizierten CSS-Files, eine Dokumentation zum Styleguide und ein Beispiel-Seitentemplate. Getestet wurde das Toolkit unter aktuellen Versionen von Safari, Google Chrome und Firefox, künftig sollen auch ausgewählte Versionen Microsofts Internet Explorer voll unterstützt werden. (rl)

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