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Umfrage zur Softwareentwicklung von Embedded-Systemen

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Die Fraunhofer ESK befragt in einer noch bis zum 31. März gehenden quantitativen Umfrage Softwareentwickler, welche Anforderungen sie an den Entwicklungsprozess für eingebettete Systeme haben. Insbesondere interessiert die Forscher der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik, welche neuen Herausforderungen der zunehmende Einsatz von Mehrkernsystemen in Embedded-Enwicklungen bringt.

In einer vorangegangenen qualitativen Befragung unter Programmierern aus den Branchen Automotive, Automation und Telekommunikation kam heraus, dass diese als größtes Problem die Vorhersagbarkeit sehen, das heißt die Kontrolle, wie die Software zu jedem gegeben Zeitpunkt genau reagiert. Verbesserungspotenzial sahen die in Interviews von rund einer Stunde befragten Entwickler bei der Werkzeugunterstützung. Während Entwickler der Automobilbranche unter vielen Werkzeugen wählen können, kommen die Entwickler in den Branchen Telekommunikation und Automatisierung mit vergleichsweise wenigen Tools aus. Deswegen erhoffen sich vor allem Automotive-Entwickler Lösungen für die Interoperabilität der Werkzeuge.

Entwickler aus allen drei Branchen können bessere Debugging-Werkzeuge gebrauchen. Momentan findet das häufig über einen Ausdruck des Systemzustands statt. Besonderer Bedarf besteht anscheinend an Debugging-Werkzeugen für die Identifikation sporadischer Fehlern in hochverfügbaren Systemen. (ane)