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Unity Test Tools 1.3 bietet mehr Kontrolle aus dem Code heraus

Neben Neuerungen wie dynamischen Integrationstests und der Option, Assertions im Code statt im Inspector zu instantiieren, gab es in der aktuellen Veröffentlichung auch einige Worte zur Mitarbeit der Community.

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Knapp ein Vierteljahr nach dem letzten Update steht die Version 1.3 der Testwerkzeuge für die Entwicklung mit der Unity Game Engine mit einigen Neuerungen bereit. Da es beispielsweise einige Nachfragen nach Möglichkeiten gab, Integrationstests im Code anzulegen und dort zu verwalten, haben die Entwickler dynamische Integrationstests eingeführt. Um sie nutzen zu können, ist das Attribut [IntegrationTest.DynamicTest] einer MonoBehaviour-Klasse zuzufügen und der Name der zu überprüfenden Szene anzugeben.

Eine weitere von den Nutzern angefragte Nachbesserung ist eine API, die es ermöglicht, Assertions im Quellcode zu instantiieren. Zuvor funktionierte dies nur über den Inspector, was aber mit wachsender Anzahl entsprechender Komponenten Übersichtlichkeit vermissen lässt. Darüber hinaus haben die Entwickler eine Überarbeitung des NUnit-UI unternommen, da es hier einige Einschränkungen gab. Nach der Aktualisierung lässt sich unter anderem das [Random]-Attribut verwenden und Tests, die nach einer Codeänderung erneut durchzuführen sind, werden entsprechend markiert dargestellt. Auch [Category] lässt sich nun einsetzen und zum Filtern verwenden und der Testrunner durchsucht alle .dll-Dateien eines Projekts, die auf die von NUnit-framework verweisen. Auf die Weise können Entwickler wohl auch externe Tests laufen lassen oder für bessere Übersicht alle Überprüfungsmaßnahmen in einem eigenen Projekt unterbringen.

Da viele der Neuerungen auf Community-Feedback zurückzuführen sind und der Ruf danach, zu den Werkzeugen beizutragen, lauter wird, hat Entwickler Tomek Paszek in der Bekanntmachung angekündigt, dass man so schnell wie möglich einen Weg finden wolle, dies in einem geeigneten Rahmen zu ermöglichen. (jul)