Vaadin 11 arbeitet mit Gradle zusammen

Nach dem mit Vaadin 10 angekündigten Wechsel des Releasezyklus legen die Macher des Frameworks ein erstes Update vor.

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Vaadin 10: Neue Plattform auf Basis von WebComponents

(Bild: Vaadin)

Drei Monate nach Veröffentlichung von Vaadin 10 und dem damit verbundenen Wechsel auf einen neuen Releasezyklus haben die Macher des Frameworks das erste Update fertiggestellt. Vaadin 11 geht mit Unterstützung für Gradle sowie einigen neuen Komponenten an den Start. Für die Abfrage von Nutzerbestätigungen steht Entwicklern beispielsweise die Komponente Confirm Dialog zur Verfügung, für die Zustimmung zur Cookie-Speicherung lässt sich das Banner Cookie Consent nutzen. Mit Charts können Entwickler anschauliche Grafiken und Diagramme auf Basis dynamischer Daten erstellen. Zur Nutzung aller drei neuen Komponenten ist allerdings eine der kostenpflichtigen Pro- und Prime-Versionen von Vaadin Voraussetzung.

Die Integration mit Gradle erlaubt Entwicklern, Vaadin Flow-Applikationen mit dem Build-Management-Werkzeug zu erstellen. Das Gradle-Plug-in stellt dazu Tasks für das Anlegen eines Projekts, für das Hinzufügen von Dependencies sowie zum Kompilieren der Anwendung für den produktiven Einsatz parat.

Die Neuerungen in Vaadin 11.

Alle neuen Komponenten sollten nach Ansicht der Vaadin-Entwickler kompatibel zu Version 10 sein, auch wenn sie nicht Teil der LTS-Version sind. Während Vaadin 10 im neuen Versionszyklus die Rolle der ersten neuen LTS-Version übernommen hat, sollen Updates der Plattform mit Neuerungen in einzelnen Bereichen alle drei Monate folgen. Im Zuge der Roadmap ist für Anfang Dezember daher die Veröffentlichung von Vaadin 12 geplant. (map)