Viel JavaScript in NetBeans 7.3

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Java-Statthalter Oracle hat die Version 7.3 seiner vorrangig in der Java-, zuweilen aber auch in der PHP- und C/C++-Entwicklung zum Einsatz kommenden quelloffenen IDE NetBeans veröffentlicht. Das neue Release kommt vor allem den Anforderungen vieler Programmierer entgegen, die bei ihren Anwendungen zunehmend mehr HTML5, JavaScript und CSS verwenden müssen. So ist denn auch das Gros der Neuerungen den Bereichen Webentwicklung und Mobile zuzurechnen. An erster Stelle ist der neue JavaScript-Editor und -Debugger zu nennen, der schon auf dem Projekt Nashorn, der neuen JavaScript-Implementierung für die Java Virtual Machine (JVM), basiert.

Darüber hinaus unterstützt NetBeans nun HTML5 samt automatischer Codevervollständigung neuer HTML5-Elemente (Project Easel). Code Completion gibt es auch für das JavaScript-Framework jQuery und CSS3. Oracle bietet darüber hinaus ein Plug-in für den Chrome-Browser, über das sich eine Webseite im Browser genau so rendern lassen soll, wie sie der Entwickler in der IDE erarbeitet hat. Dem zugrunde liegt das WebKit-Debugging-Protokoll. Außerdem kann man anscheinend mit der IDE JavaScript-Code mit Java-basierten REST-Anfragen erzeugen.

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Die Entwicklung für die Java-Plattform wird durch neue Empfehlungen und Refactorings im Editor sowie mehr Möglichkeiten beim Bearbeiten von FXML-Dateien in JavaFX-Projekten unterstützt. Die Java Enterprise Edition (Java EE) und die damit einhergehende Referenzimplementierung GlassFish bedient der neue JPQL-Editor (Java Persistence Query Language), mit dem sich Abfragen direkt aus dem Editor heraus starten und testen lassen. Schließlich wird das Profiling von Java-Anwendungen auf Linux-ARM-Systemen wie Raspberry Pi unterstützt. (ane)

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