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Visual Studio 2019 v16.1 unterstützt das Windows Subsystem for Linux nativ

Version 16.1 der Entwicklungsumgebung wartet mit zahlreichen Verbesserungen und neuen Funktionen auf, darunter IntelliSense sowie Erweiterungen für CMake.

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Nachdem Microsoft die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2019 offiziell Anfang April veröffentlicht hatte, legt das Unternehmen nun Version 16.1 sowie die Preview 16.2 vor. In das neueste stabile Release der IDE sind sowohl zahlreiche Fehlerbereinigungen aber auch eine Reihe neuer Funktionen eingeflossen – insbesondere auch für Cross-Plattform-Projekte, die auf Linux abzielen. IntelliCode, die durch künstliche Intelligenz erweiterte IntelliSense-Funktion, ist jetzt allgemein verfügbar für die Arbeit mit C#, C++, TypeScipt/JavaScript und XAML.

Visual Studio 2019 bietet nun auch native Unterstützung zum Programmieren in C++ mit dem Windows Subsystem for Linux (WSL). In MSBuild- und CMake-Projekten lässt sich der integrierte AddressSanitizer (ASan) als Runtime Memory Error Detector für C/C++ nutzen. Darüber hinaus können Entwickler die Remote Targets für Build und Debug voreinander separieren. So lässt sich beispielsweise eine IoT-Anwendung auf x64-Systemen cross-kompilieren und anschließend auf ein ARM-Gerät deployen.

Neben MSVC und GCC steht Entwicklern für ihre CMake-Projekte nun auch der Compiler Clang/LLVM in vollem Umfang zur Verfügung – sowohl unter Windows wie auch Linux. Für .vcxproj-Projekte mit MSBuild soll die Unterstützung mit einem der nächsten Releases nachgereicht werden. Derweil gibt die Preview-Version 16.2 einen ersten Ausblick auf weitere geplante neue Funktionen. So soll beispielsweise die Benutzeroberfläche des Test Explorer verbessert werden, um große Testsätze leichter Handhaben zu können und das Filtern zu vereinfachen.

Einen vollständigen Überblick aller Neuerungen in Visual Studio 2019 bietet die Ankündigung zu Version 16.1. Darüber hinaus finden sich detaillierte Informationen in den Release Notes für die aktuelle Version ebenso wie für Previews. (map)