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Visual Studio Code 1.12 konzentriert sich auf Code-Verbesserung

Da das Team diesmal vor allem zahlreiche Issues geschlossen hat, halten sich die Neuerungen in Grenzen. Dank der Integration von TypeScript 2.3 bietet der Sourcecode-Editor nun Type Checking für JavaScript. Außerdem ist der Theme-Editor nun stabil.

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Für das turnusgemäße monatliche Release von Microsofts Open-Source-IDE Visual Studio Code 1.12 hat sich das Team darauf konzentriert, zahlreiche Issues zu schließen. Laut Ankündigung hat es 2199 geschlossen, allerdings hat die Community derweil 1925 neue geöffnet. So verbleiben zum Release 3775 offene Issues, von denen 2368 Feature Requests sind.

Die Neuigkeiten sind vor allem Komfort- und Kosmektikfunktionen. So haben die Macher das mit Visual Studio Code 1.11 eingeführte Theming ausgebaut, sodass Theme-Autoren nun den Editor für eigene Themes verwenden können. Der Tastenkürzel-Editor ermöglicht neuerdings die Suche nach Sondertasten wie alt oder in der Windows-Variante windows.

Visual Studio Code integriert TypeScript 2.3.2 und enthält damit die neuen Features der Ende April erschienenen Open-Source-Programmiersprache. Deren Macher hatten vor Kurzem die Roadmap unter anderem mit der Intention angepasst, dass der Releasezyklus synchron zu dem von Visual Studio Code ist. Der Code-Editor bietet neuerdings unter anderem das mit TypeScript 2.3 eingeführte Type-Checking für JavaScript-Dateien.

//@ts-check ist das TypeScript-Tag, das die Überprüfung des JavaScript-Codes veranlasst.

(Bild: microsoft)

Darüber hinaus haben die Macher die Erweiterung zur Anbindung von Visual Studio Code an Git verbessert. Die veraltete Git-Integration soll daher ab Juni zugunsten der an die SCM API (Source Control Management) angebundene Git Extension verschwinden. Auf macOS verwendet die Entwicklungsumgebung nun die nativen Sierra Tabs für die Fensterverwaltung und unterstützt Mouse Swipe. Die vollständige Liste der Neuerungen lässt sich der Ankündigung entnehmen. Binaries für Windows, macOS, Debian beziehungsweise Ubuntu sowie Fedora und Cent OS sind auf der Download-Seite verfügbar. Der Quellcode liegt auf GitHub. (rme)