Visual Studio Code 1.38 bietet Support für Alpine-Linux-Container

Neben einer Ausweitung der Remote Development Extensions für Alpine-Linux-Container liefert VS Code vor allem Komfortfunktionen für die Arbeit im Editor.

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Microsoft hat Version 1.38 des Open-Source-Editors Visual Studio Code veröffentlicht. Im neuen Release können Entwickler auf eine Reihe neuer Funktionen zurückgreifen, die das Arbeiten mit dem Editor komfortabler gestalten sollen. Dazu zählen unter anderem die Möglichkeit, beim globalen Suchen oder Ersetzen die Groß- beziehungsweise Kleinschreibung durchgängig zu beachten. Außerdem gibt es diese Option nun ebenfalls für Wörter, die mit einem Bindestrich verbunden sind. Nutzer von Alpine-Linux-Containern können VS Code nun außerdem in einer ersten Preview ausprobieren.

Neben den erwähnten Optionen für Suchen und Ersetzen bietet VS Code in Version 1.38 auch eine neue Funktion für String Arrays. Der Einstellungseditor zeigt nun Fehler für Array-of-String-Elemente an, wenn der aktuelle Wert nicht den angegebenen MinItems-, MaxItems-, Item.enum- oder Item.pattern-Schema entspricht. Darüber hinaus zeigt der Editor nun eine Warnung an, wenn Nutzer Links öffnen wollen, die den Editor verlassen.

Das Team hat wohl außerdem den Prozess der Erstellung von Top-Level-Dateien und -Ordnern im Explorer verbessert. Es gibt nun drei Möglichkeiten, eine Datei oder einen Ordner im Stammverzeichnis des Dateiexplorers zu erstellen. Durch ein Scrollen über das letzte Element hinaus, kann man das Kontextmenü auf der leeren Fläche aufrufen. Durch Drücken von Escape werden sowohl der Fokus als auch die Auswahl im Explorer gelöscht, sodass die Aktionen im Titelbereich auf der Explorer-Root ausgeführt werden. Eine weitere Option gibt es über ein Kontextmenü auf der Bildlaufleiste.

Es ist nun ebenfalls möglich, eine Datei in der Vorschau aus dem Explorer zu öffnen, während man im Explorer bleibt. Der neue Befehl lautet filesExplorer.openFilePreserveFocus und kann standardmäßig über die Space-Taste ausgelöst werden.

Die Arbeit an den Remote Development Extensions, mit denen Entwickler einen Container, eine Remote-Maschine oder das Windows-Subsystem für Linux (WSL) als vollwertige Entwicklungsumgebung nutzen können, wurde fortgesetzt. VS Code bietet nun eine stabile Preview für Alpine-Linux-Container, AlpineWSL-Distributionen und ARMv7l / AArch32-SSH-Hosts. Neu ist ebenfalls eine experimentelle Unterstützung für ARMv8l/AArch64-SSH-Hosts. Weitere Informationen bieten die Release Notes zum Remote Developement.

Details zur neuen VS-Code-Version lassen sich der offiziellen Ankündigung zu Visual Studio Code 1.38 entnehmen. Das nächste Release des Editors ist wie üblich für nächsten Monat geplant. (bbo)