Visual Studio Code: PowerShell-Plug-in mit renoviertem Editor und Debugger

Visual Studio Code erhält einen aktualisierten Editor und Debugger für seine PowerShell-Erweiterung. Das Tool wurde mehrere Monate lang generalüberholt.

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Microsoft hat die PowerShell-Erweiterung für Visual Studio Code aktualisiert. Die Architektur des Editors und Debuggers wurde offenbar generalsaniert, um die Stabilität zu verbessern. Nutzer hatten sich in der Vergangenheit über häufige Abstürze beschwert. Laut einem Blogbeitrag des PowerShell-Teams sei der Umbau nötig geworden, da rein inkrementelle Änderungen am Code das Problem nicht beheben konnten.

Das erneuerte Plug-in zur Unterstützung der PowerShell erscheint pünktlich zur Veröffentlichung von PowerShell 7.0, der aktuellen Version der Kommandozeilen-Skriptsprache.

Das PowerShell-Plug-in funktioniert über den PowerShell Language Server und die PowerShell Editor-Dienste: Mittels des Language Server Protocol von Microsoft lassen sich zahlreiche Programmiersprachen wie Python und Java in Editoren wie VS Code einfacher einbinden.

Speziell für PowerShell bietet das Language Server Protocol die Hervorhebung der Syntax, automatisches Vervollständigen durch fertige Code-Schnipsel und IntelliSense für cmdlets, Find-all-References oder Go-To-Definition für cmdlets und Variablen. Mit F8 lassen sich Teilbereiche des PowerShell-Codes testen. Für mit dem Curser markierte Symbole kann mit Strg + F1 die Online-Hilfe direkt aufgerufen werden. Das Plug-in unterstützt auch lokales Debugging des Skripts.

Für das Debugging setzt das PowerShell-Plug-in auf die Language-Service-Plattform OmniSharp. Diese ist eine Sammlung von Open-Source-Projekten von und für .NET-Entwickler, die die Arbeit mit unterschiedlichen Editoren ermöglicht. Die Language Server übernehmen das Formatieren direkt, Meldungen werden zur Steigerung der Performance asynchron behandelt und Anfragen von CodeLens sollen nun unabhängig vom PowerShell-Betrieb sein. Dies verbessere die "Reaktionsfreudigkeit" von IntelliSense. Das PowerShell-Team verspricht Nutzern hierdurch Leistungssteigerungen und weniger Abstürze.

Im Original-Blogpost des PowerShell-Teams stehen alle Neuerungen sowie eine Reihe von Breaking Changes. Darin finden .NET-Entwickler auch eine Vorschau auf geplante Änderungen. (sih)