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Vitess wird zum vollwertigen Projekt der Cloud Native Computing Foundation

Nach etwas mehr als anderthalb Jahren im CNCF-Incubator wurde das Datenbanksystem nun aufgewertet und entspricht nun einem vollwertigen Projekt der Stiftung.

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Das Datenbank-Cluster-System Vitess ist dem Incubator der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) entwachsen und nun ein vollwertiges Projekt der von der Linux Foundation geförderten gemeinnützigen Stiftung, die das Cloud-native Computing und die Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Entwicklern und Anwendern in dem Umfeld fördern möchte.

Vitess ist mittlerweile vorrangig für den Einsatz in Container-Umgebungen konzipiert. Dabei soll die Software wichtige Features der Datenbank MySQL mit der Skalierbarkeit einer NoSQL-Datenbank kombinieren und es MySQL-Anwendungen erlauben, in der Cloud betrieben zu werden. Ursprünglich handelt es sich bei Vitess um eine intern von YouTube genutzte Speichersoftware, die sich seit 2010 in der Entwicklung befindet. Sie wurde ursprünglich entwickelt, um große Speichermengen besser in den Griff zu bekommen.

In der Zwischenzeit hat sich Vitess jedoch zu einem Datenbank-Orchestrierungssystem entwickelt, mit dessen Hilfe eine horizontale Skalierung von MySQL in Cloud-native-Anwendungen möglich ist. Das geschieht über Sharding – eine Methode, die dazu dient, Daten über mehrere Maschinen zu verteilen.

Außerdem hat Vitess nun die Version 4.0 erreicht. Das neue Release soll signifikante Verbesserungen bei der Unterstützung von SQL-Abfragen aufweisen und eine experimentelle Unterstützung für VReplication bieten. Außerdem hat man den Fokus wohl auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt, um den Einstieg für neue Benutzer zu erleichtern.

Neben YouTube nutzen Unternehmen wie GitHub, JD.com, Pinterest, Slack, Square und Stitch Labs Vitess, wie Cdie Foundation in ihrer Pressemeldung zur Beförderung schildert. Weitere Informationen zu Vitess finden sich auf der Projekt-Website.

Weitere vollwertige Projekte der CNCF sind Kubernetes, Prometheus, Envoy, CoreDNS, containerd, Fluentd, und Jaeger. Sie konnten eine offenbar erfolgreiche Umsetzung, einen dokumentierten, strukturierten Governance-Prozess und ein starkes Engagement der Community sowie in Sachen Nachhaltigkeit und Integration nachweisen. (ane)