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W3C und OGC tun sich für Integration von Geodaten im Netz zusammen

Die Spatial Data on the Web Working Group soll unter anderem bestimmen, wie sich Geoinformationen am besten mit anderen Daten im Netz nutzen lassen und entsprechende Vorgehensweisen erarbeiten.

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W3C und OGC tun sich für Integration von Geodaten im Netz zusammen

Für eine bessere Nutzung von Geodaten im Web wollen sich das World Wide Web Consortium (W3C) und das Open Geospatial Consortium (OGC) fortan in einer speziellen Arbeitsgruppe einsetzen. Die neu gegründete Spatial Data on the Web Working Group will unter anderem evaluieren, wie sich bestehende Daten am besten mit räumlichen Informationen verwenden lassen.

Darüber hinaus sollen Wege gefunden werden, durch die Menschen und Maschinen herausfinden können, dass Informationen in unterschiedlichen Datensätzen sich auf den selben Ort beziehen, auch wenn dieser unterschiedlich beschrieben wurde. Bereits existierende Herangehensweisen und Werkzeuge will die Arbeitsgruppe überprüfen und, nachdem die geeignetsten bestimmt wurden, zusammen Best Practices erarbeiten.

Geodaten beschreiben unter anderem geografische Orte auf der Erde samt natürlicher und von Menschen erzeugter Merkmale. Sie besser zu integrieren soll wohl vor allem für standortbezogene Dienste, Onlinekarten sowie für Forschungs- und Verwaltungszwecke von Nutzen sein. Aber auch das Internet der Dinge könne wohl profitieren.

Auslöser für die Gründung der Gruppe war wohl ein 2014 abgehaltener Workshop zu diesem Thema, den OGC und W3C in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe für vernetzte Daten (Linked Data Working Group) der britischen Regierung, Google und einem britischen Kartografierungsunternehmen veranstalteten. (jul)