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Web-Framework "Play" wird Scala erstmals nativ unterstützen

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Guillaume Bort hat die erste Beta der kommenden Version 2.0 des Play-Frameworks angekündigt. Das Add-on für die Programmiersprache Scala wurde weiterentwickelt und in der nun vorliegenden Version in den Core des Frameworks integriert. Typesafe, das Unternehmen hinter Martin Odersky, dem Entwickler der Sprache Scala, zeigt sich beeindruckt – und integriert Play 2.0 in seinen Software-Stack.

Da Play selbst auf Komponenten des Typesafe Stacks aufbaut (Scala, Akka und dem Simple Build Tool), sei die Ergänzung des noch jungen Stacks mit dem Framework eine "natürliche Wahl" gewesen, wie Typesafe-CTO Jonas Bonér im Unternehmensblog versichert.

Play war ursprünglich als Framework für die Entwicklung von Webanwendungen in Java angetreten und zeichnet sich unter anderem durch einen an moderne Skriptsprachen angelehnten Ansatz aus, nach dem es bei Änderungen an einer Datei genügt, die Datei zu speichern und ein Browser-Refresh durchzuführen – das Kompilieren, ein Deployment oder auch ein Neustart des Servers entfalle. Scala schätzen die Entwickler des Frameworks vor allem wegen seiner Typsicherheit, aufgrund der die Sprache künftig auch eine zunehmend größere Rolle auf der JVM spielen werde. Darüber hinaus versprechen die Entwickler mit Play 2.0 eine spürbar höhere Performance gegenüber früheren Versionen ihrer Software.

Das Play-Framework ist quelloffen unter der Apache-Lizenz 2.0 lizensiert und ist über die Projektseite sowie künftig als Teil des Typesafe Stacks erhältlich. Bei aller Affinität zu Scala betonen die Entwickler, dass Play, ebenso wie der Typesafe Stack, nach wie vor die nötigen APIs zur Verfügung stellen, mit denen Webentwickler ihre Anwendungen auch ohne Scala entwickeln können. (rl)