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Web-Framework Rails 4.1 verbessert Sicherheit und Geschwindigkeit

Das Team des Web-Frameworks Ruby on Rails hat die neue Version unter anderem mit Spring als Application Preloader ausgestattet und einen Mechanismus ergänzt, der beim Entwickeln für verschiedene Endgeräte hilft.

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Version 4.1 des in Ruby verfassten Frameworks Ruby on Rails soll durch die Nutzung von Spring als Application Preloader die Zeit, die zum Durchführen von Tests oder für den Einsatz des Build-Programms Rake benötigt wird, deutlich reduzieren. Die Anwendung soll nach einmaligem Laden als fortdauernder Prozess behandelt werden, bei Änderungen im Code aktualisiert Rails die entsprechenden Fragmente.

Um die Darstellung von Rails-Anwendungen den verschiedenen Endgeräten anzupassen, gibt es in Ruby on Rails 4.1 sogenannte Varianten (Variants), die es ermöglichen, mehrere Templates und Eingabereaktionen für denselben MIME-Type zu hinterlegen. Auf diese Weise können alle Geräte auf dieselbe Controller-Logik zugreifen, durch die Templates, sofern vom Entwickler integriert, sind das Layout und die Interaktion jedoch individuell angepasst.

Darüber hinaus können Entwickler nun eine Vorschaufunktion für Mailer nutzen, die beim Anpassen von Action Mailer Views helfen sollen, indem sie es ermöglicht, Änderungen durch Neuladen sichtbar zu machen. Für bessere Sicherheit hat das Rails-Team eine Datei secrets.yml eingeführt, die als Speicherort für Informationen dienen sollen, die nicht in Repositories auftauchen sollen. Zusätzlich lassen sich nun auch Datenbank-URLs in database.yml verwenden und in generierten Dateien soll auf durch Umgebungsvariablen gestützte URLs verwiesen werden. Weitere Informationen lassen sich den Release Notes entnehmen. (jul)