Webentwicklung: Windows 10 soll Progressive Web Apps unterstützen

Microsoft plant die Unterstützung von PWAs für Windows 10 mit dem Redstone-4-Update im Frühjahr 2018 - und öffnet damit den Windows-Desktop für die nächste Generation der Webentwicklung.

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Cross-Plattorm: Windows 10 soll Progressive Web Apps unterstützen

(Bild: dpa, Ole Spata)

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Microsoft will Progressive Web Apps (PWA) mit der Veröffentlichung des Redstone-4-Updates im Frühjahr 2018 in Windows unterstützen – und damit vor allem den Desktopsupport ausbauen. Das geht aus einem Interview mit den Microsoft-Entwickler Jeff Burtoft und Aaron Gustafson hervor.

Hätte diese Meldung vor einiger Zeit noch für Verwunderung gesorgt, wird es langsam normal, dass sich Microsoft mehr und mehr nicht-hauseigener Technik öffnet. Microsoft hatte bereits auf der Build 2016 mit dem Project Westminster und Hosted Web Apps ähnliche Wege wie Google mit PWAs eingeschlagen – so ähnlich, dass man sich dafür entschieden hat, den Weg in Zukunft gemeinsam zu gehen.

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Allerdings werden sich PWAs bei Microsoft zunächst noch sehr nativ anfühlen, denn es ist vorgesehen, dass Benutzer diese zunächst über den Microsoft Store beziehen können. Microsoft plant außerdem, PWAs mithilfe der Suchmaschine Bing zu indexieren und PWAs, bei denen die entsprechende Zustimmung des Entwicklers vorliegt, direkt in den Microsoft Store hinzuzufügen.

Mit dem Fall Creators Update hat Microsoft bereits erste Grundsteine für die Nutzung von PWAs in Windows 10 gelegt. Benutzer, die Teil des Windows Insider Program sind und Redstone 4 testen, werden also bald Gelegenheit haben, die neuen Funktionen ausgiebig zu testen. Ansonsten heißt es erst einmal warten. In der Zwischenzeit können Sie in der entsprechenden Artikelserie von heise Developer Ihr Wissen zu PWAs schon einmal ausbauen.

Siehe dazu auf heise Developer:

Siehe zum Thema auch:

(bbo)
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