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Webframework: Django 2.2 erscheint mit Long-Term Support

Mit Version 2.2 liegt das neue LTS-Release des Python-Webframeworks vor, das Updates gegen Sicherheitslücken und Datenverlustfehler für drei Jahre verspricht.

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Webframework: Django 2.2 erscheint mit Long-Term Support

Das Django-Team hat Version 2.2 des Python-Webframeworks vorgelegt und damit das nächste offizielle Long-Term-Support-(LTS)-Release von Django freigegeben. Anwender der neuesten Version dürfen auf Updates gegen Sicherheitslücken und Datenverlustfehler für die nächsten drei Jahre vertrauen. Darüber hinaus liefern die Entwickler noch bis Dezember 2019 Bugfixes für Fehler in wichtigen und neuen Funktionen sowie gegen Probleme, die zu Abstürzen von Django führen.

Unter den zahlreichen Neuerungen des Frameworks zählen nach Einschätzung des Teams zu den nennenswerten die Watchman-Kompatibilität von runserver, neue Klassen für Modell-Randbedingungen auf Datenbankebene sowie HttpRequest.headers. Letztere sollen einfacheren Zugang zu den Headern von Requests erlauben. Die beiden neuen Klassen CheckConstraint und UniqueConstraint eröffnen Python-Entwicklern die Möglichkeit, individuelle Randbedingungen für Datenbanken hinzuzufügen. Modelle lassen sich dabei mit der Option Meta.constraints um neue Constraints-Klassen erweitern. Mit dem Managementkommando runserver schließlich lässt sich in Django 2.2 der Dateibeobachtungsdienst Watchman einbinden. Anwender sollen dadurch von höherer Performance profitieren, wenn es darum geht, eine große Zahl von Dateien auf Änderungen hin zu verfolgen.

Mit der Veröffentlichung von Django 2.2 endet der Support für Version 2.1 des Frameworks. Das am 1. April 2019 freigegebene Update 2.1.8 ist das letzte Bugfix-Release. Noch bis zum Jahresende wird das Django-Team Patches gegen Sicherheitslücken und Datenverlustfehler nachreichen. Nutzer, die darüber hinaus Fehlerbereinigungen erhalten möchten, sollten bis spätestens Dezember 2019 auf Django 2.2 updaten. Der Support für das bis dato letzte LTS-Release Django 1.11 läuft im April 2020 aus.

Eine ausführliche Übersicht aller Änderungen in Django 2.2 findet sich in den Release Notes. Das erstmals 2005 erschienene Framework ist nach dem Jazz-Gitarristen Django Reinhardt benannt und wird beispielsweise für die Social-Media-Plattform Instagram eingesetzt. (map)