Webframework: Zukunftspläne für Ember veröffentlicht

Ember 3.0 soll im Februar 2018 erscheinen und keine großen Neuerungen, geschweige denn Breaking Changes mitbringen, sondern lediglich als überholt gekennzeichnete APIs entfernen. Parallel steht die letzte LTS-Version der 2er-Serie mit Ember 2.18 an.

 –  6 Kommentare
Webframework: Planung für Ember 3.0 veröffentlicht
Anzeige

Die Macher des Webframeworks Ember haben eine Roadmap und ihre Pläne für Ember 3.0 sowie die verbleibenden Releases von Ember 2.x veröffentlicht. Die kommende Hauptversion soll am 12. Februar 2018 erscheinen, und die erste Beta ist für den 1. Januar kommenden Jahres vorgesehen. Parallel zur Beta kommt mit Ember 2.18 das letzte Release der 2er-Serie, das dann außerhalb des Turnus zum LTS-Release (Long-term Support) wird und somit Bugfixes bis September 2018 und kritische Sicherheitspatches bis Februar 2019 erhält. LTS-Varianten, die eigentlich über vier sechswöchige Releasezyklen laufen, gibt es bei dem Webframework erst seit Ember 2.4, das im Frühjahr 2016 erschienen ist.

Parallel zu Version 3.0 erscheint Ember 2.18-LTS. (Bild: Ember)

Ember 3.0 wird keine großen Neuerungen enthalten, die potenziell zu Inkompatibilitäten führen. Allerdings wird das Team die Funktionen entfernen, die bereits jetzt als deprecated (überholt) gekennzeichnet sind. Die kommenden 2.x-Releases sollen jedoch keine neuen Deprecations bringen, sodass Entwickler den derzeitigen API-Stand als stabil ansehen dürfen. Die langfristige Planung ist wohl eine Lehre aus dem Übergang von Ember 1.x auf Ember 2.0.

Der Ember-Blog listet die wichtigsten bis zu Ember 2.14 im Kern-Framework beziehungsweise bis zu Version 2.13 in Ember Data und Ember CLI als überholt gekennzeichneten APIs, die in 3.0 verschwinden werden. Darüber hinaus hilft ein Deprecation Guide beim Ersetzen der Aufrufe.

Das Einführen neuer Features habe das Team laut dem Blogbeitrag bewusst vom 3.x-Release entkoppelt, sodass noch einige Neuerungen in der Übergangsperiode zu erwarten seien, die aber keine Breaking Changes mitbringen, also nicht zu Inkompatibilitäten führen. Als Beispiele für die jüngsten Änderungen nennt der Beitrag die in der Beta von Ember 2.16 integrierte JavaScript Modules API sowie die erste Phase der Routing Services und die Überarbeitung der Glimmer-VM (Virtual Machine) in Ember 2.15. (rme)

Anzeige