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Webinos: Neues Konsortium für geräteübergreifende Anwendungsplattform

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Webinos steht für "Secure WebOS Application Environment" und ist der Versuch, eine Plattform für die Entwicklung von Softwarekomponenten zu errichten, die sich unabhängig von Hardware und Betriebssystem nutzen lassen. An dem EU-Projekt sind rund 20 weitere Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligt, darunter die TU München, die University of Oxford, die Deutsche Telekom, BMW, Sony Ericsson, Samsung und das Spezifikationsorgan W3C. Die Projektleitung liegt beim Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS).

Das von der EU mit 10 Millionen Euro bezuschusste Projekt ist nun gestartet worden und läuft über drei Jahre. Die Gesamtkosten belaufen sich laut der Projektseite auf 14 Millionen Euro. Die als Open-Source-Software entwickelte Anwendungsplattform soll die Programmierung von Webanwendungen ermöglichen, die auf unterschiedlichen Plattformen wie Mobiltelefonen, PCs, Unterhaltungselektroniksystemen und in Automobilen lauffähig sind. Als Basis dienen dafür standardisierte Webtechniken. (ane)