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Webpack 4 (Legato) steht mit vielen Neuerungen zur Verfügung

Webpack, der Bundler für JavaScript-Module, bringt Entwicklern mit der Version 4.0.0 eine Reihe von Verbesserungen. Neben der Einführung einer neuen Konfigurationseigenschaft namens „mode“ soll auch die Performance gesteigert worden sein.

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Webpack 4 (Legato) steht mit vielen Neuerungen zur Verfügung

Aktuell steht die neue Hauptversion 4.0,0 von webpack bereit. Die Entwickler betonen in ihrem Eintrag auf der Webseite, dass das Release sehr viele Neuerungen und Änderungen aufzuweisen hat. Die komplette Liste aller Änderungen und Verbesserung im Vergleich zur bisherigen Version 3 können Interessierte im Repository auf GitHub finden. An dieser Stelle steht auch der Source-Code für die aktuelle Version 4.0.0 zum Download bereit.

Ein besonderen Schwerpunkt legen die webpack-Entwickler auf die nach ihren Aussagen deutlich gesteigerte Build-Performance bei dieser Version: Sie reden dabei sogar von einer Steigerung von bis zu 98 Prozent. Diese Werte kommen demnach von den verschiedenen Testern aus der Community, die bereits mit der Betaversion der Software gearbeitet haben. Dabei betonen sie, dass bei der aktuellen Version bisher weder Multicore-Unterstützung noch Persitent Caching implementiert wurden. Diese Techniken seien erst für die kommende Hauptversion 5 vorgesehen und sollen dann – so die Macher hinter webpack – weitere Geschwindigkeitsvorteile bringen können.

Als besonders wichtig heben dann auch noch die neue mode-Option hervor, mit der webpack neuerdings ausgestattet ist. Sie sei nun erforderlich und besitzt zwei Default-Sets mit den Bezeichnungen "development" und "production". Für die aktuelle Version ist das Vorgehen noch nicht unbedingt erforderlich, die Software warnt die Nutzer aber beim Weglassen.

Standardmäßig arbeitet webpack nun mit der Einstellung "production". Während diese Einstellung grundsätzlich darauf ausgerichtet ist, die Größe der Software zu optimieren, sollt die Einstellung "development" die Build-Time für die Entwicklung deutlich beschleunigen können. Zusätzlich wurden auch "entry" und "output" mit Defaultwerten versehen, was laut den Machern von webpack bedeutet, dass die Nutzer nun kein "config" mehr benötigen, um ihr Projekt mit webpack zu starten. Im Zusammenhang mit den Mode-Einstellungen soll die Konfigurationsdatei nur sehr schmal ausfallen.

Warum diese Version "Legato" heißt...

Erstmals, so die webpack-Entwickler auf ihrer Webseite, habe man sich dabei auch dazu entschlossen, ab diesem Release jeder Hauptversion einen Codenamen zu geben. Diese Version heißt deshalb "Legato". Der Name wurde von einem der Hauptsponsoren des Open--Source-Projekts, der Firma Trivago ausgewählt. Wer die Hintergründe dazu nachlesen möchte, kann dies auf der Webseite von webpack tun. (fms)