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Windows Azure .NET SDK 2.2 bringt Remote Debugging

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Microsoft hat Version 2.2 des Software Development Kits für die hauseigene Cloud-Plattform Windows Azure veröffentlicht. Es ist das erste, das sich mit dem kürzlich erschienenen Release to Manifacture (RTM) der Entwicklungsumgebung Visual Studio 2013 verwenden lässt. Unterstützung für das ältere VS 2010 ist hingegen nicht vorhanden.

Die wahrscheinlich interessanteste Neuerung lässt sich in der nun vorhandenen Option sehen, aus Visual Studio per Remote direkt selbsterstellte Cloud-Dienste zu debuggen. Dafür ist beim Veröffentlichen des Dienstes Remote Debugging freizugeben. Läuft der Dienst dann, sollen sich im lokal vorliegenden Quelltext wie gewohnt Stopppunkte setzen lassen, die Entwickler nach Anhängen eines Debuggers im Server Explorer der Entwicklungsumgebung anschließend zum Beobachten des Verhaltens der Cloud-Instanz und folglich Beheben von Fehlern verwenden können.

Dies ist vor allem dadurch möglich, dass Nutzer nun in der Lage sind, sich im Server Explorer via Kontextmenü mit Windows Azure zu verbinden und diese eingebaute Anmeldungsunterstützung das Herunterladen und Einsetzen von Managementzertifikaten hinfällig macht. Weitere Neuerungen umfassen unter anderem Hilfestellungen zum Verwalten von Sicherheitsregeln beim Zugriff auf SQL-Datenbanken aus dem erwähnten Explorer heraus und eine Vorabversion von Windows Azure Management Libraries für .NET, die das Automatisieren von Aufgaben mit .NET-Sprachen erleichtern soll.

Windows Azure SDK 2.2 für .NET steht im Downloadbereich der Plattform zur Verfügung. Nähere Informationen finden sich im Blogeintrag zum Release von Microsofts Scott Guthrie.

Siehe dazu auch: