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Windows Azure SDK macht Visual-Studio-Entwickler unabhängig

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Microsoft hat das Azure SDK auf die Version 1.6 aktualisiert. Die Tool-Sammlung ergänzt unter anderem das Programmpaket für die Entwicklung von Azure-Anwendungen aus Microsofts Visual Studio 2010 heraus. Entwickler sollen so nicht mehr mit verschiedenen Umgebungen jonglieren müssen, wenn sie ihre Cloud-Applikationen entwickeln und im System ausrollen wollen.

Neben verschiedenen Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen verspricht die Version 1.6 unter anderem eine Integration des neuen In-Place-Updatemechanismus für bereits eingerichtete Services, Unterstützung für verschiedene Konfigurations-Profile und ausführlichere Activity Logs. Zudem sollen sich Azure Storage Accounts sowie gehostete Services jetzt direkt aus Visual Studio heraus anlegen lassen und ein neues Publishing-Verfahren kann seine Einstellungen nun auch aus einer Datei beziehen, statt wie bisher über das Azure-Portal.

Das Windows Azure SDK 1.6 steht bei Microsoft zum Download zur Verfügung. Unter der Haube erhalten Entwickler damit auch neue Module für den Zugriff auf den Windows Azure HPC Scheduler, mit der sich HPC-Anwendungen (oder generell stark parallelisierte Lasten) an einen Azure-Service übergeben lassen. Sofern Visual Studio 2010 nicht bereits auf dem Zielsystem vorhanden ist, wird das All-In-One Installationspaket des Azure SDKs die Entwicklungsumgebung Visual Web Developer 2010 einrichten. (rl)