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Xamarin erhält 16 Millionen US-Dollar Risikokapital

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Xamarin, Hersteller von Werkzeugen für die App-Entwicklung für iOS, Android, Mac und Windows auf Basis von C#, hat anlässlich einer neuen – der zweiten – Risikokapitalspritze von 16 Millionen US-Dollar ein Fazit zur rund zweijährigen Geschichte des Unternehmens gezogen, das infolge der Entlassung des Mono-Teams durch Novell entstanden ist. Das neue Risikokapital stammt von Lead Edge Capital, hierin sind auch die früheren Investoren Charles River, Floodgate und Ignition beteiligt.

Xamarin beruft sich auf eine Community von insgesamt 350.000 Entwickler, von denen allein 200.000 im letzten Jahr hinzugekommen seien. Wichtig war anscheinend auch die Installation eines Partnerprogramms im letzten November, zu dem derzeit mehr als 60 Firmen gezählt werden. Eine erste Entwicklerkonferenz besuchten 650 Teilnehmer, wodurch die Veranstaltung anscheinend ausverkauft war.

Auf Produktseite kamen Xamarin 2.0, das die Entwicklung von iOS-Apps aus Visual Studio heraus ermöglicht, und die eigene auf MonoDevelop basierende Entwicklungsumgebung Xamarin Studio hinzu. Ebenfalls neu sind die Xamarin Test Cloud zum Testen, wie sich die mit den Xamarin-Produkten erstellten Apps auf den unterschiedlichen Geräten verhalten, und der Xamarin .NET Mobility Scanner, mit dem Entwickler eine Einschätzung darüber erhalten, wie viel ihres .NET-Codes auf den mobilen Betriebssystemen funktioniert. (ane)